Verbraucher seien "sehr preissensibel"Parfümeriekette Douglas kürzt Prognosen erneut

Die Parfümeriekette Douglas muss ihre Prognosen erneut nach unten korrigieren.
Die Parfümeriekette Douglas muss ihre Prognosen erneut nach unten korrigieren. Douglas ziehe damit die Konsequenzen aus der schwächer als erwartet ausgefallenen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal, teilten die Düsseldorfer am Donnerstag mit. Viele Verbraucher seien "sehr preissensibel und verschieben Käufe in Erwartung von Sonderangeboten".
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2024/25 (per Ende September) werde nun voraussichtlich stagnieren oder um bis zu ein Prozent zulegen, hieß es weiter. Dies entspreche 4,58 bis 4,63 Milliarden Euro. Im Rahmen der bereits im Frühjahr gekürzten Prognose war noch ein Umsatz am unteren Ende der Spanne von 4,65 bis 4,80 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Die Jagd der Kunden nach Schnäppchen drückt auch auf die Gewinne. Die bereinigte Ebitda-Marge wird nun bei rund 15 Prozent statt wie zuvor bei etwa 16 Prozent gesehen.
"Das Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden und die Marktbedingungen haben sich spürbar verändert", bilanzierte Douglas-Chef Sander van der Laan. Douglas reagiere darauf und verlagere etwa Investitionen von den Filialen in die Online-Shops. Der Onlinehandel wachse schneller als das stationäre Geschäft, hieß es weiter.