"Krise von epischem Ausmaß"Trump fordert Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert.
Teheran "tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden", fügte er hinzu.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist der Iran nach China das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen und der französischen Organisation Gemeinsam gegen die Todesstrafe (ECPM) wurden im Iran im vergangenen Jahr mindestens 1639 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 1989 nicht mehr.
Seit Beginn des Iran-Kriegs, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels gestartet wurde, hat die Zahl der Hinrichtungen weiter zugenommen.