Für Journalisten und StudierendeUS-Gericht befasst sich mit Visabeschränkung

Ein US-Gericht befasst sich am Freitag mit den geplanten Visabeschränkungen für ausländische Journalisten und Studierende.
Letztere sollen nur noch vier Jahre in den USA bleiben dürfen, ausländische Journalisten sogar vorerst nur acht Monate. Bundesrichter Dennis Saylor vom Bezirksgericht in Boston im Bundesstaat Massachusetts hatte das Inkrafttreten der Regeln bis zu der Anhörung vorläufig ausgesetzt.
Unter den neuen Vorgaben des US-Heimatschutzministeriums müssten ausländische Studenten nach vier Jahren eine Visa-Verlängerung beantragen. Bisher konnten sie bis Ende ihres Studiums in den USA bleiben. Die Arbeitserlaubnis ausländischer Journalisten soll zunächst auf 240 Tage befristet werden. Gegen die neuen Regeln haben Universitäts-Gewerkschaften, Lehrende und Journalistenverbände geklagt.