Wichtig für die Kommunikation von StreitkräftenUS-Regierungskreise: Trump ordnete keine Starlink-Drosselung für die Ukraine an

Die US-Regierung hat bestritten, dass US-Präsident Donald Trump die zeitweise Drosselung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine angeordnet hat.
Die US-Regierung hat bestritten, dass US-Präsident Donald Trump die zeitweise Drosselung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine angeordnet hat. "Eine solche Bitte ist vom Präsidenten niemals geäußert worden", sagte am Freitag ein US-Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, auf die Frage, ob die Anordnung aus dem Weißen Haus gekommen sei. Ob jemand anders im Weißen Haus dies veranlasst haben könnte, ließ er unbeantwortet.
Der Technologieunternehmer Elon Musk hatte am Mittwoch die Trump-Regierung für die Einschränkungen bei der Satellitenkommunikation verantwortlich gemacht. "Alle Begrenzungen bei Geschwindigkeit oder Nutzung werden vom US-Militär und letztlich vom POTUS (Präsidenten der Vereinigten Staaten) entschieden", erklärte Musk.
Das Satellitennetz von Musks Unternehmen SpaceX spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte an der Front. Nach Angaben aus Kiew ist das Satellitennetz auch für die Steuerung von Drohnen und für die Drohnenabwehr wichtig. Das System gliedert sich in den eigentlich zivilen Dienst Starlink und den militärischen Starshield.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Rande des EU-Gipfels in Brüssel gesagt, es gebe Hinweise, dass die US-Regierung und das Weiße Haus SpaceX um Wiederherstellung des Dienstes gebeten hätten. Die bisherigen Geschwindigkeitsbegrenzungen seien zwar noch nicht aufgehoben, kehrten aber "jetzt zurück", sagte Selenskyj.