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Folge des Iran-KriegsUSA: Inflationrate liegt jetzt bei 3,8 Prozent

12.05.2026, 14:59 Uhr
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(Foto: picture alliance / SvenSimon-ThePresidentialOfficeU)

Die im Zuge des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise befeuern die Inflation in den USA. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium mitteilte.

Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Wert von 3,7 Prozent gerechnet. Der Ende Februar ausgebrochene Konflikt in Nahost hatte die Teuerungsrate im März bereits auf 3,3 Prozent getrieben.

Auch die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel ausgeklammert werden, legte im April zu - und zwar auf 2,8 Prozent, nach 2,6 Prozent im März. Diese Teuerungsrate bildet den zugrunde liegenden Inflationstrend gut ab und wird daher von der Notenbank Federal Reserve besonders stark beachtet.

Die Fed beließ den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Angesichts der Folgen des Iran-Kriegs auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Energiepreise gilt eine baldige Zinssenkung als unwahrscheinlich.

Quelle: ntv.de, rts

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