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Wegen neuer HitzerekordeUmweltschützer warnen vor Folgen für Menschen und Wirtschaft

10.08.2026, 13:50 Uhr
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(Foto: Thomas Warnack/dpa)

Angesichts immer neuer Hitzerekorde haben Umweltschützer und Experten vor den Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft gewarnt.

"Die aktuell extrem hohen Temperaturen, auch die der Meere, müssen ein Weckruf sein, deutlich mehr für Klimaschutz und Anpassung zu leisten", sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Olaf Bandt, der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Doch die Bundesregierung bremse beim Umstieg auf erneuerbare Energien "und erhöht so die Risiken für Bevölkerung und Wirtschaft".

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht in der Hitze auch ein Risiko für die deutsche Wirtschaft. "Wenn Menschen bei Hitze häufiger krank sind, belastet auch das die Produktion", sagte Fratzscher dem Portal Politico.

"Damit sich die Klimakrise und ihre Folgen nicht immer weiter zuspitzen, müssen die Emissionen rasch gesenkt werden", forderte der BUND-Vorsitzende Bandt. "Der wirksamste Hebel ist der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien. Das heißt etwa Wärmepumpe statt Gasheizung, E-Auto und Schiene statt Verbrenner." Doch Deutschland tue hier nicht genug. Darüber hinaus gebe es auch zu wenig Mittel für den Hitzeschutz in Städten, etwa durch die Neuanpflanzung von Bäumen.

Fratzscher schätzte unterdessen die wirtschaftlichen Folgen des Rekord-Niedrigwassers an deutschen Flüssen noch als beherrschbar ein. Die Situation könne sich jedoch zu einem echten Risiko für die Konjunktur entwickeln, warnte er. "Sollte das Niedrigwasser noch vier bis sechs Wochen andauern, könnte das einen signifikanten Schaden für die Wirtschaft bedeuten."

Quelle: ntv.de, AFP

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