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Erdbeben in VenezuelaVereinten Nationen rufen zu Spenden in Höhe von 260 Millionen Euro auf

08.07.2026, 17:24 Uhr
LA-GUAIRA-VENEZUELA-JUNE-30-Earthquake-survivors-try-to-salvage-what-is-left-of-their-belongings-from-the-debris-and-collapsed-concrete-structures-in-La-Guaira-Venezuela-on-June-30-2026-The-popular-coastal-neighborhoods-of-Carabellada-and-Caribe-once-favorites-among-vacationers-have-been-turned-into-piles-of-rubble-in-La-Guaira-the-city-most-affected-by-the-earthquakes-in-Venezuela-revealing-the-true-horror-of-the-disaster-while-search-and-rescue-operations-continue-in-the-region
LA GUAIRA, VENEZUELA - JUNE 30: Earthquake survivors try to salvage what is left of their belongings from the debris and collapsed concrete structures, in La Guaira, Venezuela, on June 30, 2026. The popular coastal neighborhoods of Carabellada and Caribe, once favorites among vacationers, have been turned into piles of rubble in La Guaira, the city most affected by the earthquakes in Venezuela, revealing the true horror of the disaster while search and rescue operations continue in the region. Cem Tekkesinoglu / Anadolu (Foto: picture alliance / Anadolu)

Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben die Vereinten Nationen zu Spenden in Höhe von umgerechnet rund 260 Millionen Euro aufgerufen.

Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben die Vereinten Nationen zu Spenden in Höhe von umgerechnet rund 260 Millionen Euro aufgerufen. Damit solle in den kommenden sechs Monaten 1,3 Millionen Menschen in Not geholfen werden, sagte der Chef des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (Ocha), Tom Fletcher, am Mittwoch.

Die venezolanische Regierung forderte die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte für den Wiederaufbau des südamerikanischen Landes. Es gebe Konten des venezolanischen Staates in verschiedenen Teilen der Welt, "die infolge illegaler Sanktionen eingefroren wurden", sagte Außenminister Iván Gil bei einem Treffen mit UN-Vertretern und Partnern. Am 24. Juni hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben den Norden Venezuelas erschüttert. Mehr als 3600 Menschen kamen nach Regierungsangaben ums Leben, mehr als 16.700 Menschen wurden demnach verletzt.

Quelle: ntv.de, afp

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