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2500 Arbeitsplätze betroffenVolvo Cars muss nach Verlustgeschäften Stellenabbau betreiben

23.10.2026, 09:19 Uhr
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(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Der schwedische Autobauer Volvo Cars ist im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht und streicht rund 2500 Arbeitsplätze.

Das mehrheitlich zum chinesischen Konzern Geely gehörende Unternehmen verzeichnete einen bereinigten operativen Verlust von 3,7 Milliarden schwedischen Kronen (umgerechnet rund 333 Millionen Euro), wie Volvo am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Gewinn von 5,8 Milliarden Kronen in den Büchern gestanden. Als Grund für den Einbruch nannte der Konzern den schleppenden Produktionsanlauf des neuen Elektro-SUV EX60 sowie eine schwache Nachfrage in China und den USA.

"Das dritte Quartal 2026 war sehr enttäuschend und spiegelt ein Jahr wider, das weitaus herausfordernder geworden ist als ursprünglich erwartet", erklärte Konzernchef Hakan Samuelsson. "Unser laufender Sanierungsplan bedarf daher einer entscheidenden Verstärkung." Weltweit sollen weitere rund 2500 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon 2000 in Schweden. Diese kommen zu den weltweit 3000 Stellenstreichungen hinzu, die Samuelsson schon 2025 nach seiner Rückkehr als Vorstandsvorsitzender angekündigt hatte. Zusätzlich zu den bereits laufenden Sparmaßnahmen sollen die Kosten bis Ende kommenden Jahres um weitere fünf Milliarden Kronen gedrückt werden.

Volvo Cars hatte Anfang des Monats seine Prognose für das ganzjährige Verkaufsvolumen und den Cashflow gestrichen. Das Unternehmen verwies dabei auf ein zunehmend schwieriges Marktumfeld und sich verschlechternde kurzfristige Aussichten. Die Aktie des Autobauers war in dieser Woche auf ein Rekordtief gefallen und hat im bisherigen Jahresverlauf 54 Prozent an Wert verloren.

Quelle: ntv.de, rts

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