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Von Maskat nach Frankfurt fliegenWadephul kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge ab Nahost an

04.03.2026, 17:19 Uhr
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Außenminister Johann Wadephul (l, CDU) kommt zur Sitzung des Krisenstabes der Bundesregierung im Auswärtigen Amt. +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: picture alliance/dpa/Reuters Pool)

Zehntausende Deutsche warten wegen des Iran-Kriegs auf die Rückkehr in die Heimat. Ein erster Flug soll Gestrandete nach Frankfurt bringen. Jetzt können noch mehr Betroffene auf einen Platz hoffen.

Die Bundesregierung kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für wegen des Krieges in Nahost gestrandete Deutsche an. An diesem Donnerstag und Freitag werde jeweils ein weiterer Charterflug in Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Rande eines Besuches in der polnischen Hauptstadt Warschau. 

Am Donnerstag soll nach Angaben von Wadephul ein von der Bundesregierung gechartertes Condor-Flugzeug mehr als 200 Menschen von Maskat nach Frankfurt bringen. Von ihnen werden etwa zwei Drittel vom Auswärtigen Amt mit Bussen aus Dubai in die omanische Hauptstadt gebracht. Beim dritten Flug sollen am Freitag aus Maskat erneut mehr als 200 Personen nach Frankfurt gebracht werden. Einige davon würden vorher mit dem Bus aus Dubai in den Oman gebracht. 

Für die Evakuierungsflüge der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollen nach den Worten von Wadephul vordringlich besonders verletzliche Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke, Ältere oder Kinder.

Quelle: ntv.de

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