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In fünf der 14 ProvinzenWHO vermeldet ersten größeren Ausbruch von Cholera in Syrien seit zehn Jahren

14.09.2022, 11:22 Uhr
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Das Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf. (Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa)

Nach dem benachbarten Irak hat auch Syrien den ersten größeren Ausbruch von Cholera seit zehn Jahren gemeldet. Nach Angaben des syrischen Gesundheitsministeriums sind derzeit fünf der 14 Provinzen des Landes betroffen, am stärksten die nördliche Provinz Aleppo. Insgesamt bestätigten die Behörden 53 Cholera-Fälle, sieben Menschen starben demnach an der Krankheit.

Die Gesundheitsbehörden hatten bereits in der vergangenen Woche vor "einer großen Zahl von Cholera-Fällen in der Provinz Rakka und dem westlichen Teil der Provinz Deir Essor" gewarnt. Sie baten internationale Organisationen um Hilfe bei der Eindämmung des Ausbruchs.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren die jüngsten Fälle die ersten in Syrien seit 2009. Die WHO warnte am Dienstag vor einem "sehr hohen" Risiko der Ausbreitung der Cholera in dem Land.

Cholera wird in der Regel durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen und führt zu Durchfall und Erbrechen. Die Krankheit kann sich in Wohngebieten ausbreiten, in denen es weder eine funktionierende Kanalisation noch eine Trinkwasserversorgung gibt.

Quelle: ntv.de, AFP

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