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Starker Wind erschwert LöscharbeitenWaldbrände in Athen: Hunderte Menschen werden mit Booten evakuiert

31.07.2026, 14:46 Uhr
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Die Akropolis in Athen hat wegen der Hitze von 13 bis 17 Uhr ihre Pforten geschlossen. Erstmals in diesem Jahr wurde nun die Akropolis über die Mittagsstunden geschlossen, um Touristen und Mitarbeiter vor der gleißenden Sonne zu bewahren. Wie das Kulturministerium mitteilte, gilt die Schließung von 13 bis 17 Uhr.  Eine Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad macht den Menschen in weiten Teilen Griechenlands das Leben schwer. (Foto: picture alliance/dpa)

Feuer auf kilometerlanger Front und eingeschränkte Luftunterstützung: Welche Risiken die Evakuierung nordwestlich von Athen birgt.

Zwei große Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Griechenland weiter in Atem. Besonders kritisch ist die Lage rund 60 Kilometer nordwestlich von Athen. Dort breiten sich die Flammen nach Behördenangaben auf einer kilometerlangen Front aus. Örtlichen Medien zufolge mussten im Gebiet Agios Vasilios Hunderte Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden, nachdem sie von den Flammen eingeschlossen worden waren. 

Starker Wind erschwert Löscharbeiten

Ein weiterer größerer Brand wütet auf der Halbinsel Peloponnes nahe Porto Heli. Auch dort wurden zahlreiche Dörfer vorsorglich evakuiert, berichtete der griechische Rundfunk ERT. Starke Winde erschweren nach Angaben der Feuerwehr die Löscharbeiten aus der Luft. Löschflugzeuge und Hubschrauber können nur eingeschränkt eingesetzt werden.

Auf Kreta setzte die Feuerwehr unterdessen ihre Einsätze fort. Die Lage habe sich deutlich entspannt, berichteten örtliche Medien. Eine Entwarnung könne jedoch weiterhin nicht gegeben werden, da auffrischender Wind die Brände jederzeit wieder anfachen könnte, warnte der Zivilschutz.

Höchste Waldbrandgefahr auch am Samstag

Für weite Teile Griechenlands gilt nach Behördenangaben auch am Samstag die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Die Einsatzkräfte bleiben deshalb in erhöhter Alarmbereitschaft.

Quelle: ntv.de, dpa

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