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Mecklenburg-VorpommernKeine Menschen entdeckt - Einsatz an Steilküste beendet

31.07.2026, 16:29 Uhr
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Erst vergangene Woche gab es eine Rettungsaktion an Rügens Kreidefelsen. Nun waren wieder Einsatzkräfte an der Steilküste gefordert. Es blieb aber bei einem Sucheinsatz ohne Ergebnis.

Sassnitz (dpa/mv) - Zeugenhinweise haben am Freitag zu einem größeren Einsatz an Rügens Steilküste geführt. Vom Wasser aus seien zwei Menschen im oberen Drittel des Steilhangs im Bereich der sogenannten Piratenschlucht bei Sassnitz gesehen worden, teilte die Polizei mit. Nachdem Einsatzkräfte niemanden entdeckt hatten, wurde der Einsatz abgebrochen.

Im Einsatz waren Polizei, Feuerwehr, die Höhenrettung der Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei sowie der Rettungsdienst. Auch per Drohne wurde demnach der Bereich abgesucht.

Die Polizei wies darauf hin, dass es verboten sei, die ausgewiesenen Wege im Nationalpark zu verlassen. Dazu gehöre auch der Steinstrand entlang der Steilküste. Zudem bestehe in diesen Bereichen Lebensgefahr. Entsprechende Ordnungswidrigkeiten würden mit Geldbußen von bis zu 5.000 Euro geahndet. Auch die Kosten eines Rettungseinsatzes könnten fällig werden.

Erst vergangene Woche musste ein Mann von den dortigen Kreidefelsen gerettet werden. Der 20-Jährige war nach damaligen Polizeiangaben beim verbotenen Klettern in eine hilflose Lage geraten. In einer Höhe von etwa 80 Metern kam er demnach nicht mehr weiter und auch nicht mehr zurück. Höhenretter der Feuerwehr Sassnitz befreiten den Kletterer schließlich aus seiner misslichen Lage.

Quelle: dpa

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