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Verhaltener StartWirtschaft in der Euro-Zone wächst zum Jahresanfang moderat

23.01.2026, 10:55 Uhr
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(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Das Wachstum der Wirtschaft in der Euro-Zone bleibt zum Jahresanfang moderat.

Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister verharrte im Januar auf dem Vormonatswert von 51,5 Punkten, wie der Finanzdienstleister S&P Global am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 4200 Unternehmen mitteilte. Fachleute hingegen hatten einen leichten Anstieg auf 51,8 Zähler erwartet. Das Barometer blieb damit über der Marke von 50, ab der es Wachstum signalisiert. "Das ist weiter eine nur sehr schwache Erholung", sagte Chefvolkswirt Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank, der Sponsorin der Umfrage.

Für die Industrie signalisierten die Daten fortgesetzte Schwäche, während das Wachstum der Dienstleister etwas gedämpfter ausfalle als im Dezember, sagte de la Rubia. "Im Ergebnis bleibt das gesamtwirtschaftliche Wachstum unverändert." Mit Blick auf die Zukunft werde das geringe Auftragsplus sicher keine Wende herbeiführen. "Vielmehr deutet der Start ins neue Jahr darauf hin, dass sich in den kommenden Monaten eher eine Fortsetzung des bisherigen Trends abzeichnen wird."

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Euro-Zone kletterte zwar überraschend kräftig um 0,6 auf 49,4 Punkte, bleibt aber unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Das Barometer für die Dienstleister hingegen fiel unerwartet um 0,5 auf 51,9 Punkte. "Der Optimismus hinsichtlich der Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist erreichte im Januar ein 20-Monatshoch", hieß es. Der Ausblick habe sich in beiden Sektoren verbessert, in der Industrie fiel er sogar so positiv aus wie seit knapp vier Jahren nicht mehr.

Quelle: ntv.de, rts

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