Wirtschaft

Nach Thomas-Cook-Pleite Alle Urlauber wieder in Heimat gelandet

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Insgesamt mussten mit der "Operation Matterhorn" rund 140.000 britische Kunden von Thomas Cook wieder nach Hause gebracht werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ende September meldet der Reisekonzern Thomas Cook Insolvenz an. Zehntausende Urlauber sitzen weltweit in ihren Hotels fest. Es folgt die größte Rückholaktion der britischen Nachkriegszeit. Dank "Operation Matterhorn" sind nun die letzten Reisenden in Manchester gelandet.

Zwei Wochen nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook sind alle Urlauber aus Großbritannien, die zum Zeitpunkt der Insolvenzerklärung unterwegs waren, wieder in der Heimat. Die letzte Maschine mit zurückgeholten Reisenden landete aus Florida kommend am Morgen in Manchester, wie ein Sprecher der britische Zivilluftfahrtbehörde CAA erklärte. An Bord waren 329 Menschen.

Damit war die größte Rückholaktion der britischen Nachkriegszeit abgeschlossen. Insgesamt mussten mit der "Operation Matterhorn" rund 140.000 britische Kunden von Thomas Cook wieder nach Hause gebracht werden. Beteiligt waren 150 Maschinen von 150 Partnern weltweit, wie CAA-Chef Richard Moriarty erklärte.

Als nächstes will die Behörde nun ihr größtes Programm zur Wiedererstattung von Reisekosten starten. Dabei geht es um Pauschalurlauber, die durch die Air Travel Organiser's Licence (ATOL) abgesichert sind. Diese hätten Anrecht auf eine "komplette" Rückerstattung ihres Geldes, hob Moriarty hervor.

Der britische Reisekonzern Thomas Cook hatte Ende September Insolvenz angemeldet. Von der Pleite betroffen ist auch der deutsche Ferienflieger Condor, für den aber zunächst ein staatlicher Überbrückungskredit gewährt wurde. Wenig später meldete auch die deutsche Tochter von Thomas Cook Insolvenz an.

Quelle: n-tv.de, jki/AFp

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