Wirtschaft

Von Betrugssoftware gewusst Audi-Vorstand muss Hut nehmen

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Stefan Knirsch

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Abgasaffäre im VW-Konzern führt zu weiteren personellen Konsequenzen. Audi-Entwicklungsvorstand Knirsch wird beurlaubt. Ihm wird unter anderem eine falsche eidesstattliche Versicherung zum Verhängnis.

Die Abgasaffäre führt einem Zeitungsbericht zufolge zu weiteren personellen Konsequenzen im VW-Konzern. Audi-Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch werde im Laufe der kommenden Woche von seinen Aufgaben entbunden und beurlaubt, berichtete die "Bild am Sonntag".

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Der Manager habe seinen Schreibtisch habe bereits räumen müssen. Zu der Entscheidung führten demnach von Volkswagen in Auftrag gegebene Ermittlungen der US-Anwaltskanzlei Jones Day, die Knirsch schwer belasten.

Demnach soll er frühzeitig von der Betrugssoftware beim Drei-Liter-Diesel-Motor gewusst und eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, wie die Zeitung weiter berichtete. Wegen der Abgasaffäre mussten bereits sein Vorgänger Ulrich Hackenberg sowie zwei weitere Entwicklungsvorstände gehen.

Volkswagen hatte vor etwa einem Jahr auf Druck der US-Behörden zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Marken des Konzerns eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm reduziert den Ausstoß von schädlichen Stickoxiden bei standardisierten Tests.

Quelle: ntv.de, wne/AFP

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