Wirtschaft

VDA besorgt über Handelsstreit Autoindustrie warnt vor US-Vergeltung

Als "Politik der Abschottung" kritisiert VDA-Chef Mattes das Vorgehen der USA im Handelsstreit. Er befürworte eine generelle Absenkung von Schutzzöllen, so Verbandschef Mattes. Das gelte für beide Seiten.

Die deutsche Autobranche ist besorgt über die Entwicklung im Handelsstreit mit den USA. Derzeit werde eine "Politik der Abschottung und des Protektionismus verfolgt", sagte der Chef des Autoverbands VDA, Bernhard Mattes, der "Süddeutschen Zeitung". Die EU bereite gerade eine Antwort auf die neuen US-Strafzölle vor. Allerdings könnten Zölle auf US-Produkte wiederum neue Gegenreaktionen der USA provozieren.

Der Verband der Automobilindustrie befürworte eine generelle Absenkung von Schutzzöllen, sagte Mattes. Er sei für freien und fairen Handel und sehe die Lösung in der Fortsetzung der Verhandlungen: "Schafft die Zölle ab und setzt dafür auf beiden Seiten des Atlantiks gegenseitige Standards", sagte der Verbandspräsident.

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag nach seiner vorzeitigen Abreise vom G7-Gipfel in Kanada erneut mit Strafzöllen auf die Einfuhr von Autos gedroht. Dies würde insbesondere die deutsche Automobilindustrie treffen.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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