Wirtschaft

Japaner zahlen eine Milliarde BASF findet Abnehmer für Pigmentgeschäft

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BASF hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, sich vom Pigmentgeschäft trennen zu wollen.

(Foto: www.imago-images.de)

Für BASF ist das Pigmentgeschäft kein zukunftsträchtiger Firmenzweig. Die Sparte geht nun an das japanische Unternehmen DIC. Der Verkauf bringt dem deutschen Chemiekonzern über eine Milliarde Euro ein, die er nun in andere Bereiche investieren kann.

BASF verkauft sein Pigmentgeschäft an ein Feinchemieunternehmen aus Japan. Die in Tokio ansässige DIC werde das Pigmentgeschäft ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden für 1,15 Milliarden Euro kaufen, teilte der Ludwigshafener Chemiekonzern mit.

Mit dem Abschluss des Deals rechnet BASF im vierten Quartal 2020. Nötig ist noch grünes Licht von den Wettbewerbshütern. "Wir haben unser Ziel erreicht, einen Eigentümer zu finden, für den Pigmente ein strategisches Kerngeschäft sind", erklärte BASF-Vorstand Markus Kamieth.

Im Pigmentgeschäft setzte der Konzern im vergangenen Jahr mit etwa 2600 Mitarbeitern rund eine Milliarde Euro um. BASF hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, sich davon trennen zu wollen. Spekulationen über einen Verkauf des Pigmentgeschäfts gab es bereits seit Längerem.

Quelle: n-tv.de, mba/rts