Wirtschaft

Auf Rückruf folgt Rückruf BMW zitiert 230.000 Autos in die Werkstatt

ARCHIV - Airbags liegen am 04.12.2015 im BMW-Werk in Dingolfing (Bayern). Das Unternehmen lädt am 16.03.2016 zur Bilanz-Pk. Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Lenkrad-Abdeckungen für Airbags in einem BMW-Werk

(Foto: dpa)

In den USA müssen eine Viertelmillion BMW wegen Problemen mit den Airbags in die Werkstatt. Dabei haben die Modelle bereits einen Rückruf hinter sich. Den Münchener Autobauer trifft allerdings keine Schuld.

Wegen möglicher Probleme mit dem Airbag des japanischen Herstellers Takata ruft BMW in den USA 230.000 Fahrzeuge erneut in die Werkstätten. Die Autos seien bereits Teil eines Rückrufs von rund 900.000 Wagen im Jahr 2015 gewesen, sagte ein Sprecher des Münchner Oberklasse-Herstellers. Sie würden wegen Unklarheiten bei Ersatzteilen zur Sicherheit nochmals überprüft.

Dies wurde den Angaben zufolge von den US-Behörden angeordnet. Wie der BMW-Sprecher weiter sagte, sind nicht mehr viele der betroffenen Fahrzeuge auf der Straße, weil es sich um alte Modellreihen des 3er oder X5 handelt. Schäden oder Unfälle habe es nicht gegeben.

Mit den defekten Takata-Airbags stehen weltweit mindestens 16 Todesfälle in Verbindung. Der japanische Autozulieferer hatte Mitte Januar mit den US-Behörden eine Einigung erzielt, die unter anderem eine Strafe von einer Milliarde Dollar vorsieht.

Der Rückruf dürfte mit 42 Millionen Fahrzeugen allein in den USA der größte der Geschichte werden. Auch deutsche Hersteller waren betroffen, außer BMW auch Daimler, Audi sowie deren Mutter VW.

Quelle: n-tv.de, shu/rts