Wirtschaft

Batik-Shirt und Beinprothese Barbie wird diverser

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Ken und Barbie in neuem Gewand.

(Foto: picture alliance/dpa)

Spielzeughersteller Mattel bemüht sich um Vielfalt. Die berühmten Puppen präsentieren sich in ungewohnter Optik und sollen so veralteten Schönheitsidealen entgegenwirken.

Eine Barbie mit Hautkrankheit, eine ganz ohne Haar und ein Ken mit Langhaarfrisur: Der Hersteller der Barbie-Puppen hat einige neue Modelle vorgestellt, die für mehr Vielfalt stehen sollen. Darunter ist ein Ken mit langem Haar und Batik-Shirt - bislang war die Frisur des stets adretten Ken nur aufgemalt.

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Model Winnie Harlow diente als Vorbild.

(Foto: picture alliance/dpa)

Außerdem gibt es nun eine Puppe mit der Hautkrankheit Vitiligo. Dafür hätten die Designer mit einem Dermatologen zusammengearbeitet, teilte Spielzeughersteller Mattel mit. Vorbild dürfte wohl auch das weltbekannte kanadische Model Winnie Harlow sein, das die sogenannte Weißfleckenkrankheit hat.

Die neuen Barbies wurden am Dienstag auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert - darunter auch eine Puppe ganz ohne Haare und eine dunkelhäutige Barbie mit goldener Beinprothese. Mit neuen Barbie-Designs bemüht sich Spielzeughersteller Mattel, die bisher zu wenig vertretenen Frauentypen, Körperformen und Kleidungsstile besser zu berücksichtigen.

Nicht selten werden die Ankündigungen von der Kritik begleitet, dass ein Modell zu spät auf den Markt komme oder sich noch zu sehr nach veralteten Schönheitsidealen richte. Bereits vor einem Jahr hatte der Hersteller eine Puppe mit Beinprothese und eine im Rollstuhl auf den Markt gebracht - 60 Jahre zu spät, wie das Magazin "Forbes" damals urteilte.

Quelle: ntv.de, mod/dpa

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