Wirtschaft

"Da ist noch Luft nach oben" Biontech könnte Produktion weiter ausbauen

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Auch durch die Übernahme des Werks in Marburg konnte das Unternehmen sein Produktionsziel nochmals anheben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Kapazitäten von Biontech bei der Impfstoffherstellung sind offenbar noch nicht erschöpft: Das Unternehmen zeigt sich offen für die Entstehung weiterer Produktionsstätten. Ein Ausbau sei vergleichsweise kurzfristig möglich - sofern Bedarf besteht.

Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech sieht Spielraum für einen weiteren Ausbau seiner Kapazitäten und schließt auch den Bau weiterer Produktionsstätten nicht aus. "Da ist noch Luft nach oben. Aber das wird letztlich auch vom Bedarf abhängen", sagte Finanzchef Sierk Poetting dem "Handelsblatt". Dabei zieht er den Bau zusätzlicher Produktionsstätten in Betracht, Biontech sei dafür "offen".

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"Nachdem wir unser Netzwerk mit Zulieferern und Partnern etabliert haben, lassen sich nach jetzigem Stand zusätzliche Kapazitäten im Prinzip innerhalb von sechs Monaten aufbauen, sofern geeignete Räumlichkeiten bestehen", so Poetting. Derzeit wollen das Mainzer Biotechunternehmen und sein Partner Pfizer in diesem Jahr 2,5 Milliarden Dosen ihres Covid-19-Impfstoffs herstellen, 2022 sind drei Milliarden Dosen geplant.

Ihr Produktionsziel haben die beiden Unternehmen schon mehrmals angehoben. Möglich hat das auch die Übernahme eines Werks von Novartis im hessischen Marburg gemacht, das im Februar die Produktion aufnahm. Dieses könne noch weiter ausgebaut werden, sagte Poetting. Bisher haben die beiden Partner gut 1,4 Milliarden Dosen ihres Impfstoffs fest verkauft. Weitere Gespräche laufen: "Wir haben sehr viele Anfragen."

Quelle: ntv.de, mdi/rts

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