Wirtschaft

Kryptos bekommen Prügel Bitcoin weitet Absturz aus

Bitcoin hat seit November den Wert halbiert. Auch die anderen Kryptowährungen kennen derzeit nur eine Richtung: nach unten. Bitcoin bleibe in der Gefahrenzone, sagt ein Devisen-Spezialist.

Für Kryptowährungen geht es erneut abwärts. Bitcoin fällt um vier Prozent und bewegt sich nun um die Marke von 35.000 Dollar. Damit ist die größte und bekannteste Kryptowährung der Welt fast nur noch halb so viel wert wie im November, als sie ihren bisherigen Höchststand von 69.000 Dollar erreicht hatte. Ether, die Münze, die mit dem Ethereum-Blockchain Netzwerk verbunden ist, fiel derweil um 6,7 Prozent auf 2396 Dollar.

Eine erhebliche Belastung für riskante Anlagen wie Digitalwerte stellt derzeit die US-Geldpolitik dar. Es wird erwartet, dass die amerikanische Notenbank bald mit Zinsanhebungen auf die hohe Inflation reagieren wird. Die Fed selbst signalisiert bisher drei Anhebungen für dieses Jahr, an den Finanzmärkten wird mit vier oder fünf Schritten gerechnet.

Steigende Zinsen sind in der Regel Gift für risikoreiche Anlageklassen, zu denen Bitcoin und andere Kryptowährungen aufgrund ihrer teils extremen Kursschwankungen zählen. Denn steigende Zinsen machen andere Anlageformen attraktiver. Zum anderen trocknen sie Liquidität am Markt aus - auch darunter leiden vor allem riskante Anlagen.

Bitcoin falle, da die Krypto-Händler nach "dem Blutbad bei den Aktien" und im Vorfeld der Sitzung der Federal Reserve in der nächsten Woche das Risiko scheuten, schrieb Edward Moya, Analyst beim Währungsdaten-Dienstleister OANDA. Bitcoin bleibe in der Gefahrenzone. Es gebe derzeit nicht viel Unterstützung bis zur Marke von 30.000 Dollar.

Quelle: ntv.de, jga/rts/dpa

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