Wirtschaft

Noch keine Vertragseinigung Bundesregierung feilscht mit Bahnchef

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Rüdiger Grube will weitere drei Jahre an der Bahnspitze bleiben.

(Foto: dpa)

Der Vertrag des Chefs der Deutschen Bahn, Grube, soll verlängert werden. Allerdings gibt es noch keine Einigung über die Dauer. Bei der Bundesregierung ist man unzufrieden über den Stand der Sanierung des Staatskonzerns.

Eine Woche vor der geplanten Verlängerung des Dienstvertrages von Bahnchef Rüdiger Grube steht die Laufzeit noch nicht fest. Der 65-Jährige bestehe auf drei weiteren Jahren bis Ende 2020, hieß es aus Aufsichtsratskreisen. Die Vertreter der Bundesregierung wollten dagegen lediglich einen Vertrag über zwei Jahre schließen.

Der bisherige Kontrakt läuft bis Ende 2017. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über einen "Machtkampf" um die Vertragsverlängerung berichtet. Die Bundesregierung sei mit dem Stand der Sanierung des bundeseigenen Konzerns unzufrieden. Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald, sei deshalb beauftragt worden, mit Vorstandschef Grube über eine kürzere Verlängerung zu verhandeln.

Eine Entscheidung soll nun am 30. Januar vor der Aufsichtsratssitzung im Personalausschuss des Gremiums fallen. Der Aufsichtsrat hatte nach seiner jüngsten Sitzung im Dezember mitgeteilt, den Vertrag von Grube verlängern zu wollen. Dabei wurde die Laufzeit offen gelassen.

Quelle: n-tv.de, wne/dpa

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