Wirtschaft
Der A400M, wenn er fliegt.
Der A400M, wenn er fliegt.(Foto: dpa)
Dienstag, 28. November 2017

"Manchmal noch Tiefpunkte": Bundeswehr-A400M bleiben am Boden

Der A400M bleibt ein Sorgenkind der Bundeswehr. Momentan kann keine der 14 Militärtransporter eingesetzt werden. Der Inspekteur der Luftwaffe, Müllner, spricht von einem "Flugzeug im Anfangsflugbetrieb".

Momentan ist keine einzige der 14 A400M-Transportmaschinen der Bundeswehr einsatzbereit. Das berichtete der Inspekteur der Luftwaffe, Karl Müllner, auf der Berliner Sicherheitskonferenz.

Der Betrieb sei zunehmend stabil, sagte der General. "Manchmal haben wir noch Tiefpunkte, und heute, heute habe ich keinen der A400M einsatzbereit." Gründe dafür nannte er bei seinem Vortrag nicht. Es handle sich um ein "Flugzeug im Anfangsflugbetrieb", man sei auf einem guten Pfad.

Der A400M gilt als modernster Militärtransporter der Welt - und gleichzeitig als einer der problematischsten Rüstungsprojekte der Bundeswehr. Deutschland hat insgesamt 53 Maschinen beim Hersteller Airbus bestellt, um die ein halbes Jahrhundert alten Transportflugzeuge vom Typ Transall zu ersetzen.

Immer wieder kommt es zu Pannen an den Fliegern. Im Februar war auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrer ersten Dienstreise mit dem A400M Opfer eines Defekts: Sie kam zwar bis ins litauische Kaunas, dort blieb die Maschine mit einem Triebwerkschaden liegen. Die Ministerin machte sich mit einer 50 Jahre alten Ersatzmaschine vom Typ "Transall" auf den Rückweg.

Quelle: n-tv.de