Wirtschaft

Stütze für die Konjunktur China will Staatsausgaben erhöhen

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China stemmt sich gegen die Wachstumsverlangsamung.

imago/ITAR-TASS

Die zweitgrößte Volkswirtschaft blickt auf ihr schwächsten Wachstum seit Jahren zurück. Und die Aussichten sind nicht unbedingt besser. Gegen einen zu großen Dämpfer will Peking nun ankämpfen.

China will die Staatsausgaben in diesem Jahr erhöhen, um die schwächelnde heimische Wirtschaft zu stützen. Geplant sei eine angemessene Anhebung, sagte ein Vertreter des Finanzministeriums. Der Anstieg der Einnahmen werde sich 2019 voraussichtlich verlangsamen.

Im vergangenen Jahr hatte es hier ein Plus von 6,2 Prozent auf umgerechnet 2,37 Billionen Euro gegeben. Die staatlichen Einnahmen kletterten zugleich um 8,7 Prozent auf umgerechnet 2,86 Billionen Euro (22,1 Billionen Yuan).

Das Wachstum der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fiel 2018 mit 6,6 Prozent so gering aus wie seit 18 Jahren nicht mehr. Die Führung in Peking will mit Konjunkturhilfen gegensteuern. Vorgesehen sind etwa Steuer- und Abgabensenkungen für kleinere Firmen.

In einem ersten Schritt hat die chinesische Zentralbank den Banken des Landes 258 Milliarden Yuan (etwa 33,4 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt, um die Vergabe von Krediten an kleinere Unternehmen voranzutreiben.

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Quelle: n-tv.de, jwu/DJ

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