Wirtschaft

Weniger Zucker zahlt sich aus Coca-Cola übertrifft Prognosen

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Die Verkäufe der "Zero Sugar"-Cola legen zu.

(Foto: imago/Manfred Segerer)

Das erste Quartal läuft hervorragend für Coca-Cola. Der Konzern setzt mehr um als erwartet. Besonders gut verkaufen sich weniger zuckerhaltige Getränke. Aber auch das Brexit-Chaos spielt dem Getränkehersteller in die Karten.

Der US-Getränkeriese Coca-Cola ist dank hoher Nachfrage nach Mineralwassern und Limonaden mit überraschend starken Zahlen ins Geschäftsjahr gestartet. Die Bilanz profitierte zudem vom geplanten Brexit und höheren Preisen. Im ersten Quartal stieg der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Pepsi-Rivale in Atlanta mitteilte.

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Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar. Damit wurden die Markterwartungen von übertroffen, Analystenschätzungen waren von 7,88 Milliarden Dollar ausgegangen. Die Aktie reagierte nun vorbörslich mit einem deutlichen Kursanstieg.

Für Coca-Cola zahlte sich wie schon in den Vorquartalen ein Schwenk zu weniger zuckerhaltigen Getränken aus. So legten etwa die Verkäufe der "Zero Sugar"-Cola zweistellig zu und auch bei Wasser- und Sport-Drinks gab es kräftiges Wachstum.

Einen Teil des Anstiegs führte das Management auch auf den bevorstehenden Brexit zurück. Wegen der Unsicherheit über die Zukunft der Lieferketten bei einem Austritt ohne Deal hätten Abfüller teilweise ihre Lager aufgestockt. Großbritannien wollte eigentlich zum 29. März aus der EU austreten. Inzwischen wurde der Termin auf spätestens Ende Oktober verschoben.

Quelle: n-tv.de, hul/dpa

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