Wirtschaft

SAP-Rivale enttäuscht Analysten Corona-Krise belastet Oracle-Geschäfte

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Umsatz und Ergebnis sinken: Oracle-Aktienkurs nachbörslich auch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Cloud-Geschäft brummt zwar auch in Corona-Zeiten. Aber eine schwache Software-Nachfrage brockt dem SAP-Konkurrenten Oracle im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang ein. Auch das Ergebnis kann nicht überzeugen. Der Aktienkurs leidet.

In Zeiten der Coronavirus-Krise haben die Folgen der Pandemie den Umsätzen des US-Softwarekonzerns Oracle deutlich zugesetzt. Einer der Hauptkonkurrenten des Dax-Konzerns SAP enttäuschte die Erwartungen der Analysten. Der Aktienkurs gab in einer ersten Reaktion nachbörslich rund sechs Prozent nach.

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Vor allem eine schwächere Software-Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie hat Oracle belastet. In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Umsatz den Angaben zufolge verglichen mit dem Vorjahreswert um sechs Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar - umgerechnet etwa 9,2 Milliarden Euro. Der Nettogewinn ging um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zurück.

Zwar legte das Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet weiter zu, dennoch musste der US-Konzern pandemiebedingt Abstriche machen. Die Ergebnisse hätten darunter gelitten, dass stark von der Corona-Krise betroffene Firmen einige Aufträge verschoben, sagte Vorstandschefin Safra Catz. Analysten hatten mit höheren Erlösen gerechnet, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursverlusten.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts

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