Wirtschaft
Chefvolkswirt Stefan Schneider geht davon aus, dass sich das Wachstum nicht spürbar abschwächen wird.
Chefvolkswirt Stefan Schneider geht davon aus, dass sich das Wachstum nicht spürbar abschwächen wird.(Foto: dpa)
Dienstag, 05. Dezember 2017

BIP-Plus von 2,3 Prozent: Deutsche Bank hebt Wachstumsprognose an

Die Wirtschaft in Deutschland brummt. Dementsprechend hat die Deutsche Bank ihre Wachstumsprognosen für das Bruttoinlandsprodukt in diesem und im kommenden Jahr angehoben - wie zuvor schon das Finanzministerium.

Die Deutsche Bank hat ihre Wachstumsprognosen für das laufende und das nächste Jahr angehoben. "Wir haben unsere BIP-Prognosen für 2017 und 2018 um rund einen halben Prozentpunkt auf 2,3 Prozent erhöht, weil die Investitionen vom verbesserten Exportausblick angetrieben werden, die ihrerseits vom weltweiten Investitionszyklus profitieren", schreibt Chefvolkswirt Stefan Schneider in einem Kommentar.

Im dritten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gestiegen - deutlich stärker als erwartet. Zudem war das Wachstum im ersten Quartal nach oben revidiert worden, auf 0,9 Prozent. Das Finanzministerium hatte Ende November die von der Bundesregierung genannte Prognose von 2,0 Prozent Wirtschaftswachstum ebenfalls nach oben korrigiert.

Schneider geht angesichts der Konjunkturfrühindikatoren davon aus, dass sich das Wachstum nicht spürbar abschwächen wird. "Wahrscheinlich wird das Wachstum im vierten Quartal höher als 0,5 Prozent liegen, und dann starten wir mit einem statistischen Überhang von rund 1 Prozent", kalkuliert Schneider. Der Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen wird sich seiner Einschätzung nach 2018 fortsetzen.

Quelle: n-tv.de