Wirtschaft

Trotz schnellen Wachstums in China Deutsche bleiben Ikeas beste Kunden

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Indien ist der nächste Riesenmarkt, den Ikea knacken will.

(Foto: dpa)

Obwohl Ikea bereits der größte Möbelhändler der Welt ist, ist der Konzern weiter auf einem ehrgeizigen Wachstumskurs. Das dabei selbstgesetzte Ziel ist allerdings nur schwer zu erreichen.

Ikea hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank Märkten wie China, Australien, Kanada und Polen wieder ein kräftiges Umsatzplus erzielt. Allerdings ließ das Wachstumstempo im Vergleich zum Vorjahr etwas nach. Der größte Möbelhändler der Welt steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr demzufolge um 7,1 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro.

Deutschland sei der weltweit größte Einzelmarkt vor den USA geblieben, teilte der Konzern weiterhin mit. Am schnellsten wachse das Geschäft in China, gefolgt von Australien, Kanada und Polen. Detaillierte Angaben zum Konzerngeschäft will Ikea erst im Dezember herausgeben.

Allerdings ist Ikea von seinem ambitionierten Ziel, den Umsatz bis 2020 auf 50 Milliarden Euro im Jahr zu steigern, noch ein Stück weit entfernt. Ikea will in allen Märkten neue Häuser eröffnen und mehr Produkte online anbieten. Im Geschäftsjahr 2015/16 schwächte sich das Wachstum etwas ab: Zu konstanten Wechselkursen betrug es 7,9 Prozent nach 8,9 Prozent im Jahr davor. Ikea teilte mit, man sei auf gutem Weg, nächstes Jahr die ersten Möbelhäuser in Indien und Serbien zu eröffnen.

Insgesamt betreibt Ikea 340 Einrichtungshäuser in 28 Ländern. Darüber hinaus gibt es mehr als 40 Häuser, die von Franchise-Nehmern geleitet werden. Im Geschäftsjahr 2015/2016 besuchten 783 Millionen Menschen die Einrichtungshäuser.

Das nicht börsennotierte Unternehmen veröffentlicht seine Umsatzzahlen im September, das vollständige Zahlenwerk folgt im Dezember.

Quelle: ntv.de, mbo/dpa/DJ

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