Wirtschaft

"Um das Kokain zurückzubringen" Elon Musk scherzt über Kauf von Coca-Cola

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"Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola, um das Kokain wieder einzufüllen", twittert Musk.

(Foto: AP)

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Während der Kauf von Twitter noch nicht abgeschlossen ist, witzelt Elon Musk über die Übernahme des Getränkerieses Coca-Cola. Der Wunsch des Tesla-Chefs: Der weltbekannten Limonade des Konzerns solle endlich wieder Kokain beigemischt werden.

Elon Musk steht kurz vor seinem Ziel. Nachdem das Management von Twitter seinen Widerstand aufgegeben hat, dürfte die Übernahme des Onlinedienstes durch den Tesla-Chef bald über die Bühne gehen. Doch noch bevor die Aktionäre über das Angebot entschieden haben, witzelt der Multimilliardär bereits über die nächste mögliche Übernahme.

"Als Nächstes kaufe ich Coca-Cola, um das Kokain zurückzubringen", twitterte der Tesla-Chef am frühen Morgen und bezog sich damit auf das Originalrezept des weltbekannten Brausegetränks. Denn bei seiner Markteinführung 1886 enthielt Coca-Cola tatsächlich einen geringen Anteil Kokain, das aus Coca-Blättern gewonnen wird. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen musste das Rauschgift jedoch 1903 wieder aus dem Getränk verschwinden. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Cola-Formel immer wieder verändert. Welche Zutaten in der braunen Brause stecken, unterliegt strikter Geheimhaltung.

Bei Musks Followern kam die Idee außerordentlich gut an. Innerhalb von dreizehn Stunden sammelte der Tweet 3,4 Millionen Likes und mehr als 600.000 Retweets. Für den Kauf des Getränkeriesen müsste Musk allerdings tief in die Tasche greifen. Der Aufkauf aller Aktien des Konzerns würde aktuell mit mehr als 280 Milliarden Dollar zu Buche schlagen. Bei einem geschätzten Vermögen von 264 Milliarden Dollar wäre der reichste Mann der Welt also auf weitere Geldgeber angewiesen. Zum Vergleich: Die Übernahme von Twitter kostet Musk 44 Milliarden Dollar.

Sehr wahrscheinlich also, dass sich Musk mit seinem Tweet wieder einmal einen Scherz erlauben wollte, zumal die Beimischung von Kokain in die Getränke rechtliche Probleme mit sich bringen würde. Allerdings: Bereits 2017 flachste der Multimilliardär mit dem Komiker Dave Smith über den Kauf von Twitter. Und siehe da, fünf Jahre später steht die Übernahme kurz vor dem Abschluss.

Quelle: ntv.de, jpe

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