Wirtschaft

Beheizung neuer Wohngebäude Erneuerbare Energien erstmals auf Platz eins

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Solaranlagen waren der am häufigste Energieträger, wenn die erneuerbaren Energien lediglich als sekundäre Energiequelle genutzt wurden.

(Foto: imago)

Bislang heizten die Deutschen hauptsächlich mit Gas. Doch mehr und mehr setzen sie auch auf Solaranlagen und Holz. In zwei Drittel der neuen Wohngebäude kommen mittlerweile erneuerbare Energien zum Einsatz.

Neu errichtete Wohngebäude werden immer häufiger mit erneuerbarer Energie beheizt. Im vergangenen Jahr war das bei zwei Dritteln der neugebauten Häuser in Deutschland der Fall, berichtet das Statistische Bundesamt.

In 47,2 Prozent der Gebäude war sogar die primäre Energiequelle erneuerbar. Meist wurden dafür Thermieanlagen genutzt, die Wärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich entziehen. Erstmals waren damit die alternativen Energieträger häufiger primäre Energiequelle als Gas. Dieses hatte bislang die Rangliste angeführt, kam jetzt aber nur noch auf einen Anteil von 43 Prozent.

Häufig wurden erneuerbare Energieträger auch als sekundäre Quelle genutzt. In diesem Fall waren dann Solaranlagen (15,1 Prozent) und Holz (14,7) die häufigste Wahl der Bauherren.

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Quelle: n-tv.de, ftü/dpa

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