Wirtschaft

Welt-Index Europa ist das Sorgenkind der Weltwirtschaft

China und die USA halten die globale Konjunktur auf Kurs - zumindest solange Donald Trump den Handelsstreit nicht weiter eskalieren lässt. In Europa sieht es dagegen mau aus. Besonders Deutschlands Lieblingsbranche steht vor großen Herausforderungen.

Chinas Wirtschaft bleibt auch im ersten Quartal dieses Jahres und seinem Folgemonat dem April der grundsätzliche Treiber der Weltwirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt spiegelt die chinesische Gesamtjahresprognose in Höhe von 6,4 Prozent wieder, wobei das Augenmerk sicherlich auf die fiskalpolitischen Stützungsmaßnahmen gerichtet werden muss. Denn um die schwächelnde heimische Wirtschaft zu unterstützen, da mittlerweile auch realwirtschaftliche Auswirkungen des Handelsstreits deutlich erkennbar sind, musste Peking handeln. Chinas Zentralbank reagierte bereits im Frühjahr mit einer Kreditvergabe in Höhe von bis zu 50 Milliarden Euro, um den Banken die Möglichkeit zu geben, neue Kredite an Unternehmen zu vergeben, insbesondere an kleinere Firmen. Im Zuge dessen wurde sogar von einer möglichen Kreditausweitung in diesem speziellen Segment von über 30 Prozent in diesem Jahr gesprochen. Diese Aktivität ist allerdings auch im Zusammenhang mit der Bewertung eines möglichen Kreditausfalls zu sehen, was in den vergangenen Jahren eher vernachlässigt wurde, gerade im Bereich der kleineren Unternehmen, so die Aussage von Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung aus Köln, die monatlich den "Welt-Index" veröffentlicht.

Erst kürzlich hat Chinas Bankenaufsicht seine Kreditinstitute landesweit angewiesen, mögliche Ausfälle von Unternehmenskrediten bereits nach 60 Tagen zu erfassen, statt wie zuvor nach 90 Tagen wie bankenüblich. "Ziel ist es, gerade bei kleineren Unternehmen, eine höhere Sicherheit zu erlangen hinsichtlich der Wiedereinbringbarkeit von Krediten. Denn die kleinen Firmen stellen einen wichtigen Beitrag da im zukünftig veränderten Wirtschaftsmodells Chinas, mit dem das Land die eigene binnenkonjunkturelle Nachfrage Asiens besser bedienen und ausbauen will", so Zschaber. In diesem Zusammenhang bleibt es eine große Herausforderung, der Wirtschaft auf der einen Seite mehr Kapital zur Verfügung zu stellen, gerade angesichts der neue US-Handelssanktionen, also den klassischen Kreditfluss zu garantieren, der wiederum das notwendige Wachstum schafft, und auf der anderen Seite die notleidenden Verbindlichkeiten nicht außer Kontrolle geraten zu lassen, um etwaigen systemischen Verwerfungen vorzubeugen. Laut Aussagen der führenden chinesischen Banken allen, voran des Branchenprimus' Industrial and Commercial Bank of China, gefolgt von der China Construction Bank sowie der Agricultural Bank of China, liegt der Anteil der sogenannten Ausfallkredite in den Bilanzen unter zwei Prozent. Internationale Beobachter schätzen allerdings die Ausfallquote wesentlich höher ein und kommen auf mögliche 10 bis 15 Prozent. Ein Anteil, der als durchaus problematisch bei den drei größten Banken angesehen werden kann.

Innovation wird zum Wachstumsfaktor

"Das Kreditvolumen der öffentlichen Haushalte und Unternehmen könnte bei bis zu sechs Billionen Dollar liegen, welches fast der Hälfte der gesamten jährlichen Wirtschaftsleistung Chinas entspräche. Absolut übergeordnetes Ziel ist daher, die Neudarlehen mit niedrigerem Ausfall zu vergeben, so dass eine Krise mit dem steigenden Schuldenberg vermieden werden kann", so der Vermögensverwalter. Dieses ist auf der Zeitachse und der Summe der Kredite ein Projekt, das mindestens zehn Jahre dauert. China hat die strukturellen Defizite des Finanzsystems erkannt, die Vorschriften zur Vergabe der Kredite stark verändert und könnte mit dieser Strategie den jetzigen Konjunkturzyklus langfristig durch Neuinvestitionen unterstützen - innerhalb oder außerhalb Asiens. Dazu dienlich sind die Mega-Projekt wie die Seidenstraße, allerdings zum Preis einer noch höheren Verschuldung.

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Als weiteres fiskalpolitisches Projekt sind langfristige Steuererleichterungen für Unternehmen umgesetzt worden, die ihre Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung ausbauen. Denn sehr ambitionierte Ziele schweben Chinas Machthabern vor, und schon jetzt ist China das Land mit den zweithöchsten Ausgaben in diesem Bereich. Der Wandel von der produktionsorientieren alten Wirtschaft hin zur neuen Wirtschaft ist eingeleitet und bietet neben dem Gesichtspunkt als Produzent von Quantität hin zur Qualität auch vollkommen weitere Veränderungen. Auch der eigene Konsum in China verlagert sich in Richtung höherwertiger Waren sowie Dienstleistungen, da Chinas Mittelschicht weiter wächst und ihre Kaufkraft dank steigender Löhne und Gehälter stark zunimmt. Junge Chinesen geben Geld für Unterhaltung und innovative Produkte aus, neue Trends werden geformt. Während hierzulande das Thema E-Mobilität noch an vielen Hürden und unangemessenen politischen Forderungen scheitert, ist China bereits schon heute der größte Markt für Elektrofahrzeuge, so dass Innovation einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren sein wird.

Der starke Anstieg der Industrieproduktion in China im ersten Quartal verdeutlicht ebenfalls das runde Bild der Konjunktur. Die Industrieproduktion stieg um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Einzelhandelsumsätze verbesserten sich ebenfalls um 8,3 Prozent in dieser Zeit. Die Bereitschaft, in Infrastruktur, Maschinen und Immobilien zu investieren, stieg um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Interessanterweise zeigt sich ebenfalls die Nachfrage nach deutschen Exportgütern konstant, so dass die hiesige Wirtschaft an den dortigen Entwicklungen weiterhin partizipiert", so Markus Zschaber.

Auch die US-Wirtschaft glänzt

Auch die US-Wirtschaft konnte in den vergangenen Tagen glänzen. Viele Marktteilnehmer zeigten sich überrascht, dass trotz des Regierungsstillstandes in den ersten Wochen des Jahres 2019, das BIP-Plus so hoch ausgefallen ist. Die Wirtschaftsleistung der USA ist im ersten Quartal 2019 um 3,2 Prozent (annualisiert) gewachsen, nach 2,2 Prozent im Schlussquartal 2018. Interessanterweise war von Marktteilnehmern lediglich ein Plus von etwas mehr als zwei Prozent erwartet worden. Ins Auge fällt dem Betrachter hierbei der robuste Arbeitsmarkt. Gerade im vergangenen Monat schaffte die US-Wirtschaft  mit rund 263.000 Stellen deutlich mehr Arbeitsplätze als erwartet. Besonders starke Zuwächse gab es im Dienstleistungssektor, im Gesundheitswesen und im Baugewerbe, leichte Zuwächse in der Industrie.

Damit sank die Arbeitslosenquote auf 3,6 Prozent, dies ist der niedrigste Stand in den USA seit fast 50 Jahren. "Diese Situation gilt weiterhin als ein Indikator für die Einstellungslaune der US-Unternehmen, die über ihre Auftragseingänge, welche sich zwar minimal rückläufig verhalten, nicht klagen können", so der Vermögensverwalter Zschaber. Auch das Verbrauchervertrauen hat sich zum Vormonat auf 129,2 Punkte - gegenüber 124,2 im März - deutlich verbessert und gilt als Indikator für solides Wachstum über die Sommermonate mit gesteigertem Konsumverhalten. Interessanterweise ist auch der Blick auf die Aktivitäten der US-Notenbank wichtig, denn trotz des Anstiegs der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat, bleibt die Zinspolitik neutral, also unverändert. Das ist auch auf die unveränderte Lohnentwicklung zurück zu führen. Zwar gab es den Hinweis auf mögliche Zinssenkungen, doch die lösten sich sehr schnell von selbst wieder auf, zumal die gestiegenen Ölpreise ein Grund dafür waren. Die US-Sorte WTI verteuerte sich von weniger als 44 USD im Dezember des vergangenen Jahres auf zwischen mehr als 65 USD, also um mehr als 45 Prozent.

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Diese Verteuerung, die zu einem wirklich ungünstigen Zeitpunkt kommt, basiert auch auf der Politik Donald Trumps basiert, der dem Iran bereits seit November des vergangenen Jahres mit härtesten Wirtschaftssanktionen droht. Trump beeinflusst den Ölmarkt und damit auch die Weltwirtschaft in ihrem Verlauf, wenn er ein Öl-Embargo ausspricht. Zwar versicherte er, die Ausfälle in der Ölversorgung aus dem Iran könnten durch Saudi-Arabien, also den Erzfeind des Iran und andere Mitgliedern der Organisation Erdöl exportierender Staaten kompensiert werden, doch dies ist noch nicht gesichert. Teureres Öl fördert zwar die Geschäfte der Ölexporteure, dies wirkte sich positiv auf die Entwicklung des Energiesektors aus, in dem einzelne Titel knapp zweistellige Kursentwicklungen verzeichneten, schmälert aber die Kaufkraft der Importeure - und zu den größten gehören nun einmal Europa und China.

Warum fällt Trump China in den Rücken?

Wenn man sich nun fragt, was Donald Trump dazu getrieben hat, China noch während der Verhandlungen in den Rücken zu fallen und dies mit härtesten Drohungen und der Erhöhung der Einfuhrzölle, dann hängt das sicherlich mit den starken US-Wirtschaftsdaten zusammen. Vielen Beobachtern ist aufgefallen, dass die Chinesen wohl auch auf Zeit spielen. Das ist natürlich unfair, verlangsamt den Prozess und schürt die Eskalation, wie wir es gerade wahrnehmen. Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass sich Trump wirklich einen Wirtschaftskrieg mit steigenden Lebenshaltungskosten für die US-Bürger, die ihn ja wieder wählen sollen, leisten kann. "Ob man es nun wahrhaben möchte oder nicht: Es wird zu einer Einigung kommen. Denn was Trump am meisten fürchtet, ist der Einbruch des Aktienmarktes und damit dem Verlust eines großen Teils seiner Lobby", so Zschaber weiter. Wichtig ist, jetzt schnell zu handeln. Das gilt für die USA, China und auch für mögliche Entscheidungen in Richtung Europa, denn keiner kann wirklich derzeit berechnen, wie hoch die ökonomischen Schäden sind, die allein durch Drohungen und die dadurch entstandene Lähmung nun ihr wahres Ausmaß zeigen.

Europas Wirtschaft verliert erneut an Fahrt. Grund dafür waren zunächst die immer noch andauernden Verhandlungen über den Brexit. "Klar ist, dass die vergangenen Jahrzehnte beiden Märkten ein enges Zusammenspiel in vielen Branchen ermöglichten, sei es der Industrie, dem Pharmasektor, den Zulieferern, dem Automobilsektor oder auch dem Chemiesektor", so der Vermögensverwalter Zschaber. Mögliche erneute Währungsabwertungen und dadurch erlangte Wettbewerbsvorteile würden nicht ausreichen, Großbritannien nicht eine längere Rezession zu stürzen, wie es die heimischen Ökonomen prognostizierten. Die damit verbundene große Unsicherheit lähmt weiter die Handlungsfähigkeit der Politik, aber viel wichtiger noch der Wirtschaft und zwar in vielen Unternehmen und Branchen. Nicht umsonst wurde an den Wachstumsaussichten mehrmals eine Veränderung nach unten vorgenommen. Für die Eurozone rechnet man nur noch mit einem Wachstum in Höhe von 1,2 Prozent. Diese Schwächung ist ebenso durch die zunehmenden internationalen Handelskonflikte vor allem zwischen den USA und China ausgelöst worden als auch durch die damit begründete massive Investitionszurückhaltung. Als durchaus positiv zu bewerten ist allerdings, dass sich das binnenkonjunkturelle Wachstum positiv gestaltet, vor allem wegen der starken Nachfrage als auch der steigenden Beschäftigungsentwicklung.

Weiterhin schwierig gestaltet sich das Umfeld im Automobil und Zulieferersektor. Einmal liegt das an der Ungewissheit der möglichen Zollbelastung und damit der direkten Verteuerung und Veränderung der Umsätze der Unternehmen. Auf der anderen Seite stehen die Automobilhersteller, allen voran die Deutschen, vor der größten technologischen Veränderung seit ihrer Existenz, weg von den fossilen Brennstoffen hin zur E-Mobilität. "Diese Umstrukturierung in einer Zeit von Rechtsansprüchen aus dem Dieselskandal und möglichen Zöllen ist die schwierigste Aufgabe", so Zschaber.

Dr. Markus C. Zschaber

Von den Zahlen her sieht es so aus, dass der Industriesektor ein abflachendes Kurvenbild beim Einkaufsmanagerindex zeigt, der Service-Sektor verbessert sich leicht. Die Frühindikationen der Industrie zeigen auch für die kommenden Wochen eine Negativentwicklung mit einer Schrumpfung des Sektors in der Eurozone. Das Konsumklima allerdings zeigt sich trotz der eingetrübten wirtschaftlichen Verfassung weiterhin stabil und je nach Land auch expansiv. Sowohl die Ausgaben im Einzelhandel als auch Reisen und Gesundheit stiegen demnach an in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien, um die größten Volkswirtschaften zu nennen. Die Inflation scheint kaum spürbar. Sie bewegt sich im Bereich zwischen 1,4 Prozent bis 1,6 Prozent in der Euro-Zone. Eine daraus resultierende Veränderung der Zinspolitik ist zunächst nicht abzuleiten - auch auf Grund der möglichen Refinanzierungskosten der angeschlagenen Länder und Unternehmen, deren Krediterweiterungspotential sich dadurch stark einschränken würde.

Fazit & Ausblick für Anleger: Derzeit ist der Beitrag zum Wachstum der Weltwirtschaft gerade aus den USA und China mehr als überzeugend. Das größte Sorgenkind ist und bleibt Europa mit seinen Themen rund um den Brexit und möglichen Handelszöllen durch Trump. Als nicht fördernd wird eine sich verschärfende Situation zwischen den USA und China angesehen. Denn eine weitere Eskalation der Sonderzölle würde schwere negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur haben, da China mittlerweile ein Viertel zum globalen Wachstum beiträgt. Eine Nichteinigung in den andauernden Handelsgesprächen bedeutet weitere Strafmaßnahmen. Wie in den letzten Tagen angekündigt, werden die amerikanischen Sonderzölle auf Importe aus China dann im Umfang von 200 Milliarden Dollar, von derzeit 10 auf 25 Prozent, erhöht werden. Auch das Thema Europa und Zölle auf den Automobilsektor steht weiter auf Trumps Agenda. Kommen diese Zölle tatsächlich, würde das ein weiterer volkswirtschaftlicher Schaden für alle Beteiligten sein und das Thema WTO und Handelsvereinbarungen grundsätzlich auf den Prüfstand stellen.

Für den Anleger heißt das, dass die Märkte weiter stark schwanken können, wobei sich die Entwicklung der ersten vier Börsenmonate doch sehr gut darstellte. "Natürlich werden die Anleger wieder mit dem Sprichwort 'Sell in may and go away'  konfrontiert. Aber statistisch gesehen lässt sich nicht belegen, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist. Vielmehr sollte der Anleger das wirtschaftliche Umfeld betrachten und die aktuellen politischen Herausforderungen", so Zschaber.

Grund zur Freude gab es an den Kapitalmärkten auf jeden Fall. So befindet sich der amerikanische S&P 500 Index auf Rekordniveau und der deutsche Auswahlindex Dax hat seit Anfang des Jahres um rund 18 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund kann die aktuelle Unsicherheit bezüglich der politischen und konjunkturellen Entwicklung in den drei großen Wirtschaftsregionen USA die Anleger auch dazu bewegen, vielleicht das eigene Depot im Rahmen eines Frühjahrsputzes aufzuräumen und umzustrukturieren, meint Markus Zschaber.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Die Gewichtung Large Caps in den "USA" wurde stark reduziert, in "Deutschland" wurde diese beibehalten

  • Value - Titel erhalten in Bezug auf Large- und Mid Caps weiterhin eine Übergewichtung

  • Deutsche Aktienwerte bleiben überproportional erhöht, gerade bei Nebenwerten beispielsweise MDax liegt der Fokus, dieser wurde erhöht

  • US-Aktienwerte bleiben überproportional erhöht mit Fokus auf S&P 500 und Dow Jones

  • Europäische Large- und Mid Caps wurden erhöht

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  • Japanische Aktienwerte bleiben untergewichtet

  • Die Beimischungen asiatischen Aktien wurde erhöht

  • Die aktuelle Aktienquote bleibt im Musterportfolio bei 64,5 Prozent

  • Die Cash-Quote bleibt bei 9,5 Prozent um Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen

  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet

    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin außen vor

    • Wandelanleihen untergewichtet

    • Unternehmensanleihen untergewichtet

    • Hypothekenbesicherte Wertpapiere untergewichtet

    • Beibehaltung von US-Treasuries mittlerer Duration

  • Die Edelmetallquote wurde reduziert

  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht

  • Eine Absicherungskomponente gibt es nicht

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF´s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Nähere Informationen hierzu unter www.zschaber.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

Quelle: n-tv.de

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