Wirtschaft

Weltwirtschaft robust Exporteure sehen keine Krise

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"Die Situation ist nicht krisenhaft", sagt der BGA.

(Foto: imago/Winfried Rothermel)

Weltweit nehmen die Risiken für die Wirtschaft zu. Doch für die deutschen Außenhändler kein Grund, zu pessimistisch zu sein. Die Ausfuhren werden den Verbandsprognosen in diesem und im kommenden Jahr steigen. Denn überall werde gebaut und konsumiert.

Der Außenhandelsverband BGA rechnet trotz der Brexit-Krise und der Handelskonflikte mit einer Zunahme der deutschen Exporte in diesem Jahr. BGA-Präsident Holger Bingmann sagte der "Welt", dass der Verband "trotz der hohen Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten Brexits" von einem Exportwachstum von bis zu drei Prozent aus. Für 2020 werde sogar ein Plus von bis zu 3,5 Prozent erwartet.

Zwar könnte selbst ein geordneter Brexit Deutschland 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte vom Bruttoinlandsprodukt kosten, sagte Bingmann. Auch habe die Wahrscheinlichkeit zugenommen, dass es zu "Einzelereignissen" wie einem ungeordneten Brexit oder einem Scheitern der Handelsgespräche zwischen den USA und China komme. Grundsätzlich sei die Verfassung der Weltwirtschaft aber robust genug, um deutschen Exporteuren bessere Geschäfte zu sichern.

"Überall auf der Welt wird nach wie vor gebaut, investiert und vor allem konsumiert", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen. "Die Situation ist nicht krisenhaft". Insgesamt steigt beim BGA damit die Zuversicht. Im vergangenen Jahr legte nach den vorläufigen Berechnungen die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen nur um 2,4 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de

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