Wirtschaft

Morgan Stanley passt Prognose an Fed könnte Zins im September senken

Erst Ende Juli senkt die US-Notenbank den Leitzins - erstmals seit der Finanzkrise. Für US-Präsident Trump geht der Schritt nicht weit genug, auch die Anleger reagieren zunächst verstimmt. Laut Morgan Stanley könnte der nächste Zinsschritt früher erfolgen als gedacht.

Die Liste der Analysten und Investoren, die mit der nächsten Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bereits im September rechnen, wird länger. Wie die US-Investmentbank Morgan Stanley mitteilte, erwarten ihre Volkswirte den nächsten Zinsschritt der Fed bereits im September und danach einen weiteren im Oktober.

Bislang waren die Experten der US-Großbank noch von nur einem Schritt im Oktober ausgegangen. Die Banker hatten darüber hinaus prognostiziert, dass die Notenbanker dann eine Pause einlegen.

Die Fed hatte Ende Juli den Leitzins erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise vor gut einem Jahrzehnt gekappt. Sie reagierte damit auf den von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikt, der zusehends auf die globale Konjunktur und die US-Wirtschaft selbst durchschlägt.

In den USA rechnen weitere Beobachter mit sinkenden Zinsen: Die Ökonomen von Goldman Sachs hatten bereits vor einigen Tagen erklärt, dass sie die Wahrscheinlichkeit von zwei aufeinanderfolgenden Zinssenkungen im September und Oktober als hoch einschätzen. In der Eurozone liegt der für alle Kreditgeschäfte maßgebliche Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) unterdessen unverändert bei 0,00 Prozent.

*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, bad/rts

Mehr zum Thema