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Mittwoch, 08. November 2017

Angriff auf Greyhound?: Flixbus plant US-Expansion

Von den deutschen Autobahnen sind die grünen Flixbusse nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile rollen die Fernbusse auch durch Frankreich, Italien, die Niederlande und Kroatien - und wenn es nach der Flixbus-Geschäftsführung geht, bald auch durch die USA.

Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus mit Sitz in München will nun auch in den USA ein Busnetz aufbauen. Grund dafür ist laut Flixbus-Geschäftsführer André Schwämmlein der Wandel des amerikanischen Mobilitätsmarkts: "Öffentliche Verkehrsmittel und nachhaltiges Reisen gewinnen zunehmend an Bedeutung." Das Unternehmen wolle schon bald amerikanische Fahrgäste begrüßen.

Flixbus hat selbst keine Busse, sondern bedient sich mittelständischer Busfirmen. "Nach demselben Prinzip soll auch in den Vereinigten Staaten ein Fernbus-Streckennetz entstehen", so Schwämmlein. Einen Starttermin für die US-Expansion gibt es aber noch nicht. Zunächst hat Flixbus einige Mitarbeiter nach Los Angeles entsandt, um dort den amerikanischen Firmensitz aufzubauen.

Größter Fernbusanbieter in den USA ist das traditionsreiche Unternehmen Greyhound mit zuletzt 7000 Angestellten und 18 Millionen Fahrgästen im Jahr. Flixbus wurde 2013 gegründet und hatte im vergangenen Jahr europaweit etwa 30 Millionen Fahrgäste.

Quelle: n-tv.de

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