Wirtschaft

"Keine andere Wahl" Flugbegleiter wollen Eurowings bestreiken

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(Foto: dpa)

Im Tarifkonflikt mit der Lufthansa-Billigtochter Eurowings hat das Management nach gewerkschaftsangaben den Schlichtungsvorschlag kassiert. Das Kabinenpersonal sieht nun keinen anderen Weg mehr als die Arbeit niederzulegen.

Im Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal bei der Lufthansa-Tochter Eurowings in Deutschland stehen die Zeichen auf Streik. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo erklärte, ihr bleibe keine andere Wahl, als mit Arbeitskampfmaßnahmen die Forderungen durchzusetzen. Am Vorabend hatte die Eurowings-Geschäftsführung den eigenen Vorschlag einer Schlichtung vom Tisch genommen. Zum weiteren Vorgehen will sich Ufo-Tarifvorstand, Nicoley Baublies, ab 14.00 Uhr per Videonachricht äußern.

Der Konflikt zwischen Ufo und Eurowings schwelt bereits seit zwei Jahren. Im Kern geht es um die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Flugbegleiter. Da man sich nicht einigen konnte, brach Ufo die Verhandlungen Ende September ab und droht seitdem mit Streik.

Es geht es um die in Düsseldorf sitzenden Gesellschaft Eurowings, die 23 von bislang 90 Mittelstreckenjets der Lufthansa-Billigplattform Eurowings betreibt. Im September hatte bereits die Konkurrenzgewerkschaft Verdi einen Warnstreik des Kabinenpersonals bei Eurowings Deutschland organisiert, in dessen Folge acht Flüge ausfielen. Verdi und Ufo konkurrieren in dem Betrieb miteinander.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa/rts

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