Wirtschaft

Windhorst widerspricht Gericht erklärt Tennor Holding für pleite

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"Die Tennor-Gruppe und meine Unternehmensgruppe sind solvent", twitterte Lars Windhorst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Tennor-Gruppe von Hertha-Investor Windhorst kann nach Auffassung eines Gerichts ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Das Konstrukt kündigt an, gegen die Entscheidung vorzugehen. Man habe sich mit dem Antragssteller geeinigt - und werde außerdem einen hohen Gewinn erwirtschaften.

Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil Tennor Holding B.V. von Hertha-Investor Lars Windhorst für insolvent erklärt. Das Urteil sei bereits am 2. November gefallen, sagte ein Sprecher des Finanzgerichts in Amsterdam. Ein Insolvenzverwalter sei bestellt worden. Tennor will gegen die Entscheidung des Amsterdamer Gerichts vorgehen.

Tennor ist hierzulande vor allem bekannt, weil das Unternehmen von Investor Lars Windhorst beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC im Jahr 2019 für 224 Millionen Euro 49,9 Prozent der GmbH & Co. KGaA erworben hatte. Im Juli 2020 steckte Tennor weitere 150 Millionen Euro in den Bundesligisten und stockte damit seine Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA auf 66,6 Prozent auf.

"Wir haben Einspruch eingelegt", sagte ein Tennor-Sprecher. Das Unternehmen sei nicht insolvent. Hertha BSC sei so wie alle anderen Investments von der Entscheidung des Gerichts in keiner Weise betroffen. Man gehe davon aus, dass das Gericht dem Einspruch stattgeben werde.

"Tennor hat sich mit dem Antragsteller außergerichtlich geeinigt", so der Sprecher. Das Unternehmen werde 2021 einen hohen Gewinn erwirtschaften und komme allen Verpflichtungen nach. Lars Windhorst schrieb auf Twitter: "Die Tennor-Gruppe und meine Unternehmensgruppe sind solvent."

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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