Wirtschaft

Massives Baumsterben? Holzindustrie rechnet mit Dürrejahr

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Die Holzwirtschaft ist "extrem besorgt".

(Foto: picture alliance/dpa)

Laut Deutschem Wetterdienst sind bisher im April nur rund fünf Prozent der üblichen Regenmenge gefallen. Die Holzindustrie ist besorgt und fürchtet nicht nur die wirtschaftlichen Konsequenzen, sondern geht auch von verheerenden Folgen für die Umwelt aus.

Der derzeit fehlende Regen gefährdet nach Einschätzung der deutschen Holzindustrie die langfristige Rohstoffgrundlage der Branche. "Sollte die Trockenheit anhalten, kann es zu massivem Baumsterben in Deutschland kommen", warnte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie, Denny Ohnesorge, aus Anlass des "Tag des Baumes".

Holzindustrie und Forstwirtschaft seien deshalb "extrem besorgt". Ohnesorge verwies auf Daten des Deutschen Wetterdienstes, nach denen im April bisher nur rund fünf Prozent der üblichen Regenmenge gefallen seien. Bereits in den vergangenen beiden Jahren hätten die Wälder unter extrem hohen Temperaturen, Niederschlagsmangel und Schädlingsbefall gelitten.

"Ein weiteres Dürrejahr würde den Wald und die Waldbesitzer als Lieferanten der Holzindustrie umso härter treffen und könnte tragische Konsequenzen haben", sagte Ohnesorge. Der Verband forderte die Bundesregierung auf, geplante konjunkturfördernde Maßnahmen "konsequent auf Klimaschutz und nachhaltige Wirtschaftsweisen" auszurichten.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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