Wirtschaft

Nah an 200-Tonnen-Marke Investoren jagen Goldanlage auf Rekordhoch

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Der Wert der Goldbestände kletterte Ende Juni auf 7,7 Milliarden Euro.

(Foto: REUTERS)

Der Goldbestand an der Deutschen Börse klettert auf einen Höchstwert. In den Tresoren in Frankfurt lagern derzeit 194,3 Tonnen des Edelmetalls. Das hat auch mit den aktuell turbulenten Zeiten zu tun - denn gerade dann wird Gold als Wertanlage attraktiv.

Kräftige Nachfrage nach Gold als Anlage hat den Goldbestand bei der Deutschen Börse nah an die 200-Tonnen-Marke getrieben. 194,3 Tonnen des Edelmetalls lagerten am 30. Juni dieses Jahres in den Tresoren der Börse in Frankfurt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zum Jahreswechsel waren es noch 181,5 Tonnen.

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Neues Gold kommt immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilsschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Nach dem zuletzt starken Anstieg des Goldpreises kletterte der Wert der Goldbestände auf 7,7 Milliarden Euro - ebenfalls ein Höchststand.

"Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass sich Gold zur eigenständigen Anlageklasse im Portfolio entwickelt hat", bilanzierte Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold.

Gold als sicherer Hafen

Gold gilt in turbulenten Zeiten als sicherer Hafen. Zudem werfen Anlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen kaum noch etwas ab. Auch die Börse Stuttgart bietet ein börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis an ("Euwax Gold").

Mancher Anleger lässt sich sein Gold sogar nach Hause liefern: Seit der Einführung von "Xetra-Gold" im Jahr 2007 haben Anleger von dieser Möglichkeit 1033 Mal Gebrauch gemacht. Insgesamt wurden dabei nach Angaben der Deutschen Börse 5,05 Tonnen Gold ausgeliefert.

Quelle: n-tv.de, aeh/dpa

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