Wirtschaft

Munich-Re-Ziel in Gefahr "Irma" setzt Versicherern zu

Der Hurrikan "Irma" schlägt mächtig ins Kontor der Versicherungsbranche. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re bangt sogar um sein Gewinnziel für dieses Jahr. Auch die Allianz zählt zu den wichtigsten Sachversicherern in Florida.

Der Hurrikan "Irma" hat Branchenexperten zufolge hohe Kosten für die Versicherungsbranche verursacht. Die versicherten Schäden in den USA und der Karibik könnten zwischen 32 und 50 Milliarden Dollar liegen, erklärte der Fachdienst Air Worldwide in einer aktualisierten Schätzung.

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Auch die Ratingagentur Moody's und der weltgrößte Rückversicherer Munich Re gehen von erheblichen Schäden für die Branche aus. Zu den wichtigsten Rückversicherern für ausschließlich in Florida tätige Sachversicherer zählt Moody's zufolge auch die Allianz.

Derweil setzte Munich Re setzte ein Fragezeichen hinter sein Gewinnziel für dieses Jahr. Angepeilt wurde ursprünglich ein Überschuss von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro.

Doch wegen der hohen versicherten Schäden in den US-Bundesstaaten Texas und Florida sowie auf den Karibikinseln steht nun im dritten Quartal voraussichtlich ein Verlust zu Buche, wie der Dax-Konzern mitteilte. Das Jahresziel könnte deshalb verfehlt werden.

Quelle: ntv.de, wne/rts