Wirtschaft

Aktie bricht 15 Prozent ein Kraft Heinz muss erneut Milliarde abschreiben

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2015 fusionierten die beiden Unternehmen, die seitdem die fünftgrößte Lebensmittelfirma der Welt bilden.

(Foto: REUTERS)

Schon im Februar verpufften bei Kraft Heinz fast 16 Milliarden Dollar Firmenwert. Nun muss der Konzern erneut gigantische Wertberichtigungen auf seine Marken vornehmen. Und womöglich gibt es bald noch weitere Abschreibungen.

Der US-Konzern Kraft Heinz muss den Wert einiger seiner Marken erneut abschreiben - und das ist womöglich noch nicht das Ende der Fahnenstange. In der ersten Jahreshälfte des laufenden Geschäftsjahres habe man eine Wertminderung von insgesamt 1,22 Milliarden US-Dollar vorgenommen, erklärte die Gesellschaft, die 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company entstand.

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Wegen der Auswirkungen eines Bilanzskandals und schleppender Umsätze seien weitere Abschreibungen möglich, teilte das Unternehmen mit. Im frühen Handel an der Wall Street verliert der Aktienkurs bis zu 15 Prozent.

Erst im Februar schockte das Unternehmen mit der Nachricht, dass eine Wertminderung von satten 15,4 Milliarden Dollar angefallen sei, primär auf den Geschäftsbereich Tiefkühlkost, das kanadische Einzelhandelsgeschäft sowie auf seine Marken Kraft und Oscar Mayers.

Für den Sechsmonatszeitraum meldete das Unternehmen zudem einen Rückgang des Nettogewinns auf 854 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist hatte Kraft Heinz noch einen Gewinn von 1,76 Milliarden Dollar oder ausgewiesen. Der Nettoumsatz schrumpfte um 5 Prozent auf 12,37 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de, joh/DJ