Wirtschaft

Übernahme läuft Lauda überweist erste Niki-Tranche

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Niki Lauda holt sich seine Airline zurück.

(Foto: REUTERS)

Mehr als 46 Millionen Euro blättert Niki Lauda für die Rückübernahme der Fluggesellschaft Niki hin. Davon sind 16,5 Millionen Euro für den laufenden Betrieb. Einen Teil hat der ehemalige Rennfahrer bereits gezahlt.

Der österreichische Unternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda hat einem Zeitungsbericht zufolge den ersten Teil des Kaufpreises für die insolvente Fluggesellschaft Niki überwiesen. Wie die "Bild am Sonntag" berichtete, zahlte Lauda am Freitag 12 Millionen Euro für die Air-Berlin-Tochter. Insgesamt bot er für Niki 30,3 Millionen Euro plus 16,5 Millionen Zuschuss für den laufenden Betrieb, zitiert das Blatt aus Verhandlungskreisen. Insgesamt sind das also 46,8 Millionen Euro.

Der 68-jährige Lauda, der die Air-Berlin-Tochter einst gegründet hatte, hatte vor einigen Tagen im Bieterrennen um Niki den Zuschlag erhalten. Ursprünglich hatte Ende 2017 der deutsche Insolvenzverwalter mit der britischen Holding IAG und ihrer spanischen Billigfluggesellschaft Vueling einen Kaufvertrag ausgehandelt.

Das Verfahren wurde dann aber im Januar neu aufgerollt, nachdem sich Österreich für zuständig erklärte und eine eigene Insolvenzverwalterin einsetzte. Die IAG wollte 20 Millionen Euro für Niki zahlen, plus bis zu 16,5 Millionen für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs.

Niki hatte im Dezember Insolvenz angemeldet, fünf Monate nach der Mutter Air Berlin. Die Hälfte des Kaufpreises soll nach Informationen der Zeitung nach Deutschland fließen zur Tilgung des 150-Millionen-Euro-Kredits, den die Bundesregierung gewährte, um den Flugbetrieb von Air Berlin aufrechtzuerhalten. Das übrige Geld soll für Gläubiger in Österreich bleiben.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ

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