Wirtschaft

Milliardensumme für F-35-Jets Lockheed Martin sichert sich Pentagon-Deal

1d6e0c4b8bb1228dbe3619743902e368.jpg

Das US-Verteidigungsministerium hat 478 Kampfflieger bestellt.

(Foto: dpa)

Der F-35-Kampfjet von Lockheed Martin steht wegen seiner Kosten immer wieder in der Kritik. Davor schreckt das US-Verteidigungsministerium jedoch nicht zurück. Nicht weniger als 478 Maschinen bestellt das Pentagon nun bei dem amerikanischen Rüstungskonzern.

Das US-Verteidigungsministerium und der Rüstungskonzern Lockheed Martin haben eine lange erwartete Vereinbarung über F-35-Kampfjets der nächsten Generation unter Dach und Fach gebracht. Der Deal belaufe sich auf insgesamt 34 Milliarden US-Dollar für die Produktion und Lieferung von 478 Kampffliegern, erklärte Lockheed Martin.

Lockheed Martin
Lockheed Martin 332,90

Die Vereinbarung stehe für die Bemühungen des Verteidigungsministeriums, den Preis für den Kampfflieger "aggressiv" zu reduzieren, sagte die zuständige Staatssekretärin im Pentagon, Ellen Lord. Das Flugzeug steht wegen seiner Kosten immer wieder in der Kritik.

Die Flugzeuge gehen sowohl an die USA als auch an verbündete Länder. An dem F-35-Programm sind Staaten wie Großbritannien, Italien, Australien und Norwegen beteiligt. Die Türkei wurde im Sommer aus dem Programm ausgeschlossen. Grund dafür war der türkische Kauf des russischen S-400-Raketenabwehrsystems. Ab kommendem März wollen die USA keine Teile aus der Türkei für den Kampfjet mehr beziehen.

Erst Mitte Dezember hatte das amerikanische Außenministerium den geplanten Verkauf von 32 neuen US-Kampfjets vom Typ F-35 an Polen genehmigt. Der Rüstungsdeal soll sich voraussichtlich auf rund 6,5 Milliarden US-Dollar (rund 5,9 Milliarden Euro) belaufen. Die polnische Regierung will die Armee des Landes in den kommenden Jahren modernisieren und hatte Investitionen in Milliardenhöhe angekündigt.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa