Wirtschaft

BER soll doch eröffnen Lufthansa dementiert Abriss-Plädoyer

Wie eine Geisterstadt thront der leere BER-Flughafen vor den Toren Berlins, die Ausrüstung ist inzwischen veraltet. Deshalb spekuliert Eurowings-Chef Thorsten Dirks öffentlich über einen möglichen Abriss. Sein Konzern muss beschwichtigen.

Die Lufthansa hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach Vorstand und Eurowings-Chef Thorsten Dirks einen Abriss des Berliner Großflughafens BER erwartet. "Thorsten Dirks hat die Aussage zum BER zugespitzt, um auf das Ausmaß der Probleme am Hauptstadtflughafen hinzuweisen", erklärte ein Eurowings-Sprecher. "Selbstverständlich plädiert die Lufthansa Group nicht für einen Neubau des BER."

Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" hatte zuvor unter der Überschrift "Die Lufthansa rät: BER abreißen!" Dirks mit den Worten zitiert "Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut." Dirks habe dies am Freitag vor Managern auf dem "Unternehmertag am Tegernsee" erklärt.

Baubeginn des BER war im September 2006. Seitdem ist die Eröffnung immer wieder verschoben werden, zuletzt im Dezember 2017. Dirks wies in dem Zeitungsartikel darauf hin, dass diese Verzögerungen die Lufthansa vor Probleme bezüglich ihrer Ausstattung stellten. Diese sei zum ursprünglichen, ersten Eröffnungstermin fertig gewesen. Inzwischen seien Schalter und Mobiliar aber überholt, unter anderem deshalb, weil die Airline zwischenzeitlich ihr Logo geändert hat.

Quelle: n-tv.de, lou/rts

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