Wirtschaft

Umlackierung dauert Jahre Lufthansa zeigt sich im neuen Design

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Kein Gelb - kein Grau: Lufthansa frischt sein Outfit auf.

(Foto: dpa)

Ein Jahrhundert ist der Kranich am Seitenleitwerk der Lufthansa alt. In dieser Zeit mausert sich der Vogel zu einem der bekanntesten Firmenlogos. Zum Festtag bekommen die Flugzeuge ein frisches Design.

Deutschlands größte Airline hat erste Blicke auf ihr neues Design freigegeben. In der jüngsten Ausgabe des Lufthansa-Bordmagazins ist eine Boeing 747-8 im neuen Kleid zu sehen, das auf die bisherigen Begleitfarben Grau an der Flügelunterseite und den Triebwerken sowie Gelb weitgehend verzichtet.

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Der Neugestaltung des 100 Jahre alten Kranich-Symbols ist das sogenannte Spiegelei in Gelb am Leitwerk zum Opfer gefallen. Die einstige Lufthansa-Grundfarbe findet sich am Flugzeug nur noch als Willkommenstafel an der ersten Tür links. Mit dem nunmehr weiß-blauen Flugzeug-Design wurde auch das komplette Erscheinungsbild der Lufthansa reformiert, die unter anderem eine neue Schrift erhält. Lufthansa will das neue Design am 7. Februar mit einer Festveranstaltung am Frankfurter Flughafen vorstellen. 

Der Lufthansa-Kranich im Kreis ist eines der bekanntesten Firmenlogos der Welt. "Man sieht, dass er beim Zeichnen aus der Hand geflossen ist und nicht am Computer gestaltet wurde", sagt der für den neuen Auftritt verantwortliche Designer Ronald Wild. An Bord einer 747-8 ist das Symbol rund 45.000 mal vorhanden. Es wird nach Firmenangaben rund sieben Jahre dauern, bis alle Lufthansa-Maschinen das neue Kleid tragen.

Unterdessen hat Konzernchef Carsten Spohr Afrika als Wachstumsmarktbezeichnet. Entsprechende Verbindungen würden künftig definitiv schneller wachsen als jene in andere Weltregionen, sagte er in Kapstadt. Die Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns, darunter auch Brussels Airlines, Swiss und die Billigtochter Eurowings, fliegen derzeit 35 Ziele in Afrika an. Es gebe insgesamt 207 Hin- und Rückflüge pro Woche, so Spohr. Südafrika und Nigeria sind dabei die wichtigsten Märkte. Gerade Südafrika ist bei deutschen Urlaubern beliebt. 

Vor allem mit der Anfang 2017 abgeschlossenen Übernahme der belgischen Airline Brussels, die etablierte Langstreckenverbindungen von und nach Afrika mitbrachte, hat sich Lufthansa auf dem Markt gestärkt und so ein Passagierplus verbucht.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa

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