Wirtschaft

Trotz "brutaler Bedingungen" Musk will auf den Mars ziehen

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"Die Wahrscheinlichkeit, auf dem Mars zu sterben, ist viel höher als auf der Erde. Es wird hart", sagt Musk.

picture alliance/dpa

Bislang ist es Star-Unternehmer Musk mit seiner US-Raumfahrtfirma nicht gelungen, Menschen zum Mars zu fliegen. Das hält den Selfmade-Milliardär aber nicht davon ab, bereits seinen Umzug zu planen. Genaue Vorstellungen über seinen Alltag im All hat er auch.

Der umtriebige Star-Unternehmer Elon Musk will in sieben Jahren auf dem Mars leben. Die Chancen dafür stünden aktuell bei 70 Prozent. "Ich rede davon, dort hinzuziehen. Der Preis wird vermutlich bei mehreren hunderttausend Dollar liegen", sagte Musk in der US-Sendung "Axios" vom Sonntag. Er sei sich der Risiken bewusst. "Die Wahrscheinlichkeit, auf dem Mars zu sterben, ist viel höher als auf der Erde. Es wird hart." Musks Plan sieht vor, den Mars zu besiedeln; Raumfahrtexperten halten dies für extrem unrealistisch.

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Er würde bei einer erfolgreichen Landung rund um die Uhr arbeiten, um etwa die Basisstation aufzubauen, sagte Musk weiter. Viel Zeit für Freizeit bleibe da nicht. "Es herrschen dort brutale Bedingungen. Die Chancen sind also groß, dass du dort stirbst. Wir glauben daran, dass man zurückkehren kann, aber sind nicht sicher."

Der umstrittene Tesla-Chef und Selfmade-Milliardär arbeitet mit seiner US-Raumfahrtfirma "SpaceX" daran, Menschen irgendwann zum Mars zu fliegen. Am heutigen Montag will er zunächst den Namen des ersten kommerziellen Weltraumpassagiers für einen Rundflug um den Mond bekannt geben.

Bei Experten erntet Musk mit solchen Ankündigungen regelmäßig Kopfschütteln. So hatte Jan Wörner, Chef der Europäischen Weltraumagentur (ESA), bereits im vergangenen Frühjahr gesagt: "Ich bin begeistert vom Mars, aber das sind große Träume." Die Herausforderungen seien riesig - sowohl technisch als auch für die Astronauten selbst. Er rechne nicht mit einer Besiedlung des Mars.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa

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