Wirtschaft

Dank Opel-Übernahme PSA verkauft so viele Autos wie nie zuvor

114160081.jpg

PSA um die Marken Peugeot und Citroën habe den Absatz das fünfte Jahr in Folge gesteigert, teilte der Autokonzern mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Übernahme des Autobauers Opel treibt die Absatzzahlen von PSA auf ein neues Rekordniveau. Mit insgesamt 3,88 Millionen Fahrzeugen schrammt die Opel-Mutter damit zwar an der symbolische Marke von vier Millionen vorbei. Grund zur Sorge sei das aber nicht.

Der französische Autobauer PSA hat dank seiner neuen Tochter Opel im vergangenen Jahr beim Absatz kräftig zugelegt. Die Zahl der weltweit verkauften Fahrzeuge kletterte um 6,8 Prozent auf 3,88 Millionen, wie der französische Konzern mitteilte.

PSA um die Marken Peugeot und Citroën habe den Absatz damit das fünfte Jahr in Folge gesteigert, teilte der Autokonzern mit. Die symbolische Marke von vier Millionen verkauften Autos zu überspringen, gelang dem Autobauer nicht. Schuld seien vor allem die US-Sanktionen gegen den Iran, erklärte PSA. Sie führten dazu, dass der Konzern sich im Juni ganz vom iranischen Markt zurückzog.

PSA Peugeot Citroën
PSA Peugeot Citroën 24,12

Vor allem in Europa baute PSA seinen Marktanteil aus. Weil die Franzosen mit der Umstellung auf die schärferen Abgastests besser zurechtkamen als andere Rivalen auf dem Kontinent, lag das Plus hier bei 31 Prozent. Auch ohne das 2017 von General Motors übernommene Geschäft von Opel und Vauxhall steigerte PSA in Europa den Absatz um fünf Prozent und übertraf damit das schwache Marktwachstum.

Dagegen fielen die Auslieferungen in China 2018 um fast ein Drittel auf nur noch knapp 262.600 Fahrzeuge. Weltweit sank der Absatz allein der französischen Marken Peugeot, Citroen und DS um zwölf Prozent auf 2,84 Millionen Fahrzeuge.

Quelle: n-tv.de, jki/rts/AFP

Mehr zum Thema