Wirtschaft

Corona schwächt Automarkt Pkw-Neuzulassungen sinken um 61 Prozent

131084603.jpg

Während die meisten Automarken herbe Verluste in der Krise verbuchen mussten, konnten Tesla und VW profitieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch die deutsche Automobilbranche ist stark gebeutelt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen geht besonders im vergangenen Monat extrem zurück. Doch es gibt auch Gewinner in der Krise.

Die Corona-Krise hat den deutschen Automarkt weiter fest im Griff. Im April brachen die Pkw-Neuzulassungen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts auf Jahressicht um 61 Prozent auf 120.840 Stück ein. Im Vormonat waren sie bereits um 38 Prozent gesunken. Alle deutschen Marken verzeichneten zweistellige Rückgänge, sie reichten von minus 39,2 Prozent bei Mini bis zu minus 94,1 Prozent bei Smart.

VW hatte mit 17,2 Prozent den höchsten Anteil an den Neuzulassungen. Als einzige Importmarke erreichte Tesla im April mit 10,4 Prozent ein Neuzulassungsplus. Die weiteren Importmarken verzeichneten durchgängig zweistellige Einbußen. Kompaktklasse und SUVs lagen im April mit jeweils rund 20 Prozent Anteil ziemlich gleichauf. Das Segment der Kompaktklasse verzeichnete mit knapp 62 Prozent aber den etwas höheren Rückgang (SUVs knapp minus 60 Prozent).

Nahezu die Hälfte aller Neuwagen (50 Prozent) waren Benziner, gefolgt von den Diesel-Pkw mit 32 Prozent. Zugelassen wurden zudem 4.635 Elektro-Pkw. Hybride hatten mit 16.573 Pkw einen Anteil von 13,7 Prozent an den Neuzulassungen.

Quelle: ntv.de, can/dpa