Wirtschaft

Sicherung der Bargeldversorgung Schweizer Notenbank kauft Papierlieferant

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Bislang befinden sich neue 50er-, 20er- und 10er-Noten im Umlauf.

(Foto: picture alliance / dpa)

Seit vergangenem Jahr sind in der Schweiz die neuen bunten Banknoten im Umlauf. Nun wird das Papier für neue Geldscheine knapp. Die Nationalbank übernimmt deswegen einen Anbieter von Banknotentechnologie.

Die Schweizer Notenbank sieht sich zu einem ungewöhnlichen Schritt gezwungen, damit das Papier für die neuen Geldscheine nicht knapp wird. Die Hersteller-Firma des speziellen dreischichtigen Papiers stand nach Angaben der SNB kurz vor dem Aus. Also habe sich die Zentralbank entschlossen, die Firma Landqart zu übernehmen.

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"Mit dem jetzigen Schritt bleibt die Bargeldversorgung sichergestellt und damit die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags der SNB gewährleistet", erklärte die Zentralbank. Sie übernimmt 90 Prozent des Unternehmens, das Druck- und Verlagshaus Orell Füssli die restlichen zehn Prozent.

Erste Übernahme seit Jahrzehnten

Zusammen bezahlen sie für Landqart insgesamt 21,5 Millionen Franken. Für die Zentralbank ist es die erste Übernahme seit Jahrzehnten.

Die SNB hat vergangenes Jahr mit der Ausgabe der neuen bunten Banknoten begonnen. Bislang befinden sich neue 50er-, 20er- und 10er-Noten im Umlauf. Sie sind auf einem speziellen Sicherheitspapier gedruckt: Zwischen zwei Papierschichten befindet sich eine Plastikfolie.

Darüber hinaus gibt es weitere Sicherheitsmerkmale wie etwa das durchsichtige Schweizerkreuz und einen Sicherheitsstreifen. Landqart sei der einzige Anbieter, der über diese Technologie verfüge, erklärte die SNB. Bei Landqart arbeiten rund 250 Beschäftigte.

Quelle: n-tv.de, jki/rts

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