Wirtschaft

Weniger als 100.000 E-Autos Tesla-Aktie gerät unter Druck

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T wie Tesla: "Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Steigerung der Produktion."

(Foto: REUTERS)

Die Zahlen aus den Werkshallen lösen an der New Yorker Börse enttäuschte Reaktionen aus: Im zurückliegenden Vierteljahr bleibt der E-Autobauer Tesla hinter den hohen Erwartungen zurück.

Der US-Autohersteller Tesla hat im dritten Quartal zwar nach eigenen Maßstäben einen Produktionsrekord erzielt, aber insgesamt weniger Fahrzeuge abgesetzt als von Analysten erwartet. Der Elektropionier konnte in den drei zurückliegenden Monaten exakt 96.155 Fahrzeuge vom Band rollen lassen, wie das US-Unternehmen am Abend nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit 97.477 Fahrzeugen gerechnet.

An der Börse kamen die Produktionszahlen nicht gut an. Die Tesla-Aktie brach nachbörslich um knapp fünf Prozent auf 231,11 Dollar ein. Grund für die enttäuschten Reaktionen dürften die hohen Erwartungen gewesen sein, die Tesla-Gründer Elon Musk in den letzten Wochen geweckt hatte.

Der Tesla-Chef hatte vor kurzem in Aussicht gestellt, die Schwierigkeiten in der Massenfertigung zu überwinden und im laufenden Jahr insgesamt 360.000 bis 400.000 Fahrzeuge ausliefern zu können - ein Ziel, das viele Analysten für schwer erreichbar halten. Im vierten Quartal wollte Tesla zudem auch die Grenze zu den schwarzen Zahlen überschreiten und endlich profitabel arbeiten.

"Um die Nachfrage zu decken"

Ob Tesla dieses Ziel erreichen kann, ist noch unklar. Bei den Aufträgen konnte der Hersteller im dritten Quartal immerhin bereits einen neuen Rekord verbuchen. Damit geht Tesla mit einem gestiegenen Auftragsbestand ins Schlussquartal.

"Wie auch im zweiten Quartal gingen fast alle unsere Modell-3-Aufträge von Kunden ein, die zuvor keine Reservierung hatten", heißt es in der Mitteilung zu den aktuellen Produktionsdaten. "Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Steigerung der Produktion, um diese Nachfrage zu decken."

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Quelle: n-tv.de, mmo/DJ/dpa

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