Wirtschaft

Mitarbeiter abgeworben Tesla reicht Klage gegen Rivian ein

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Rivian kooperiert eng mit Ford und hat unter anderem einen lukrativen Deal mit Amazon in der Tasche.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Mit dem Cybertruck will Tesla ab 2022 in den lukrativen Pick-up-Markt vorstoßen. Doch dem E-Auto-Pionier erwächst mit Rivian finanzstarke Konkurrenz - auch um Angestellte. Der Marktführer zieht gegen das Startup vor Gericht.

Tesla will seinen US-Konkurrenten Rivian wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen zur Rechenschaft ziehen. In einer Klage wegen unfairen Wettbewerbs wirft der Elektroautopionier dem Rivalen ein "alarmierendes Schema" zur Abwerbung von Mitarbeitern vor, um an vertrauliche Informationen zu gelangen.

Rivian weist die Vorwürfe zurück. Die Anschuldigungen seien haltlos und stünden im Widerspruch zu Rivians Unternehmenskultur, Ethos und Richtlinien, hieß es in einer Stellungnahme. Das bei einem Gericht in San Francisco eröffnete Verfahren richtet sich auch gegen vier frühere Tesla-Mitarbeiter, die mit sensiblen Daten zum Kontrahenten übergelaufen sein sollen.

Tesla und Rivian liefern sich einen scharfen Konkurrenzkampf um das erste Elektroauto im lukrativen Pick-up-Segment. Auch wenn Tesla wesentlich bekannter ist, könnte der mit Milliarden Dollar von Investoren wie Ford, Amazon oder den Finanzriesen T. Rowe Price und Blackrock hochgerüstete Rivale am Ende durchaus die Nase vorn haben. Rivian will seinen vollelektrischen Pick-up-Truck spätestens 2021 vorstellen, eigentlich war die Einführung noch für dieses Jahr geplant.

Quelle: ntv.de, ino/dpa